Extension: Questions relatives à la pratique et problèmes (plein champ, serre verre, récolte préliminaire ou ultérieure)



ID-Nr. (Jahr-fortlaufende Nr.) Status FFG Status AGS priorisation Bearbeitung durch Légumes Titre professionnel Domaine Spécification de problème et objectifs de projet Commentaire Recherche / Commentaire FRL / Commentaire CF Bio/UMS
20-01 Allg. Gemüse Natürlicher Pflanzenschutz A Wegfall wichtiger Pflanzenschutz-Produkte und immer höheren Auflagen seitens Bund, Medien und Konsumenten machen es nötig zur Sicherung der Qualitätsziele der einzelnen Nahrungsmittel mit natürlichen Produkten der heutigen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.
20-02 Zwiebeln falscher Mehltau der Zwiebeln F Durch den Wegfall von Wirkstoffen (z.B. Chlorothalonil) wird die Bekämpfung von falschem Mehltau der Zwiebel in Zukunft noch anspruchsvoller. Ziel soll sein, eine Strategie zu entwickeln, um den falschen Mehltau der Zwiebel auch in der Zukunft optimal bekämpfen zu können.
20-03 Allg. Gemüse Wanzen im Gewächshaus G In den Jahren 2017 und 2018 kam es teilweise zu massiven Schädigungen von Gewächshauskulturen durch Wanzen, vor allem N. viridula und H. halys. 2019 verzögerte die kühle Witterung die Entwicklung etwas, wobei auch wieder Schäden auftreten. Mit der prognostizierten Veränderung des Klimas wird das Problem eher zunehmen. Auch konventionelle Betriebe sind betroffen, da die gegen die Wanze wirkenden Insektizide die Nützlinge massiv stören. Die parasitäre Schlupfwespe T. japonicus ist seit 2018 im Tessin, ev jetzt schon in der Deutschschweiz. Ziel sollte es sein, Versuche mit diesem Parasitoiden zu fahren, um den Erfolg gegen H. halys abzuschätzen. Zudem sollte man in Conthey den Einfluss einer Volleinnetzung mit wanzenundurchlässigen Netzen auf das Gewächshausklima testen.
Eventuell wäre ein kombinierter Ansatz, Einnetzung mit Einsatz der Schlupfwespe zu testen.
Da verschiedene Forscher auf dem Gebiet tätig sind (T. Haye vom Cabi, Olaf Zimmermann vom LTZ Augustenberg, Agroscope, Koppert, Biobest), ist eine Absprache sehr wichtig.
20-04 Alle Kohlarten Erdflohvorkommen- und -bekämpfung in Kohlarten F Der Klimawandel scheint sich auch bei den Erdflöhen bemerkbar zu machen. Auch der Wegfall verschiedener Wirkstoffe verschärft das Problem: Betriebe mit Kohlarten haben vom Frühling bis in den Herbst mit Erdflöhen zu kämpfen. Im Rahmen eines Projekts soll abklärt werden, welche Erdfloh-Arten (Kohlerdflöhe/Rapserdfloh) sich auf den Kohlarten im Gemüsebau befinden und wie es sich mit deren Lebenszyklen verhält in Anbetracht der steigenden Temperaturen. (Alternative) Bekämpfungsmöglichkeiten / Bekämpfungsverfahren sollten nochmals gesichtet werden.
20-05 Speisezwiebel Schalenfestigkeit von Zwiebeln F, N Im Jahr 2018 wurde vermehrt eine schlechte Schalenfestigkeit bei Zwiebeln beobachtet. Um dem Problem künftig entgegenzuwirken sind Massnahmen zur Verbesserung der Schalenfestigkeit notwendig (Sorten mit starker Schale, Kulturführungsmassnahmen, etc.)
20-06 Speisezwiebel Fusarium an Zwiebeln F, N Im Hitzesommer 2018 wurden bei Zwiebeln verbreitet Probleme mit Fusarien festgestellt. Wie können Schäden durch Fusarien wirkungsvoll vorgebeugt und bekämpft werden (insbesondere im Hinblick auf wärme Temperaturen in unseren Anbaugebieten).
20-09 Allg. Gemüse Wanzen Halymorpha halys und Nezara virdula Schäden an FREILAND-Gemüse F Während zur Zeit viel über Wanzen im Gewächshaus bei Fruchtgemüse und Beeren gesprochen wird, zeigen sich auch im Freilandgemüse grosse Schäden, so zum Beispiel an Blumenkohl, Broccoli und Salaten. Durch das polyphage Verhalten dieser eingeschleppten Schädlinge sind Schäden an weiteren Freilandkulturen zu befürchten.
Im Gegensatz zum Gewächshaus können wohl kaum je aktiv Nützlinge ausgebracht werden, um den Schaden zu mindern. Hier wären andere Massnahmen zu überlegen.
Die Zeit eilt aber, denn die heissen Sommer 2018 und 19 lassen die Populationen stark ansteigen und es ist kein Ende sichtbar!
20-10 Allg. Gemüse Ausdehnung des Gemüsebau-Warndiensts auf die Romandie A In der Deutschchweiz einschliesslich Tessin besteht ein überregionales Warndienstnetz, an dem sich regionale Beratungsstellen aktiv beteiligen. Die auf diese Weise gesammelten und aufbereiteten Informationen werden gebündelt in der deutschen und italienischen Version der GBI publiziert. In der Westschweiz gibt es bislang kein solches Monitoringnetzwerk und dementsprechend wird die Befallssituation in der französischen Version von GBI auch nicht kommuniziert. Dies empfinden einzelne Westschweizer Abonnenten als Ungleichbehandlung. Es stellt sich die Frage, ob mit den Beratungsstellen in der Westschweiz nach dem Vorbild der übrigen Landesregionen ein Warndienst-Netzwerk aufgebaut werden soll.