Sujets relatifs à l'économie d'entreprise



Jahr Projekt-ID Status neue Priorisierung Bearbeitung durch Gemüse Arbeitstitel Domaine Problemstellung und Zielsetzung Entscheid AG BW Angestrebter Projektoutput Angestrebter Abschluss des Projekts (Zeitpunkt)
2020 BW1 Allg. Gemüse Mehraufwand durch Wegfall von Wirkstoffen A In der Schweiz werden fortlaufend Bewilligungen von Pflanzenschutzmittel zurückgezogen, die der Gemüseproduktion dadurch nicht mehr zur Verfügung stehen. Um die geforderten Qualitätsnormen trotzdem erfüllen zu können, sind Gemüseproduzenten auf, zum Teil teurere, Alternativen angewiesen, was die Produktionskosten erhöht.

Für Preiseingaben und -verhandlungen wäre es hilfreich, Kenntnisse über die konkreten Mehraufwände durch den Wegfall von PSM zu haben.

Im Rahmen von einigen wichtigen Gemüsekulturen sollen deshalb die Mehrkosten für die Produktion berechnet und in Merkblätter dargestellt werden.
2020 BW2 Allg. Gemüse Zunehmende Pflanzenschutzrisiken in Produktionskosten abbilden G Neue Schaderreger und Mittelrückzüge bei alten Schaderregern erhöhen die betriebswirtschaftlichen Risiken durch Ausfälle. Diese sollten quantifiziert werden und in Produktionskostenberechnungen einfliessen.
2020 BW3 Allg. Gemüse Preisband für Convenienceprodukte A

Für die Industrie und zunehmend auch für andere Produkte werden Fixpreise ausgeschrieben. Hat sich ein Produzent verkalkuliert oder ist aufgrund der instabiler werdenden Wetterbedingungen (Klimawandel) dieses Produkt nicht lieferbar, wird importiert. Diese Importe drücken wiederum auf den Frischmarkt. Es benötigt daher Produktionskostenberechnungen und Preisbänder für diesen Bereich.

2020 BW4 Allg. Gemüse

Möglichkeiten & Grenzen in der Anpassung von CH-Handelsnormen/Usanzen bei Frischgemüse in Bezug auf die Reduktion von Foodwaste und Ressourceneffizienz entlang der Wertschöpfungskette

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In der Produktions- und Absatzkette von Frischgemüse in der Schweiz fallen aus verschiedenen Gründen Produktverluste an. Vor allem im Nachernteprozess fallen auch strukturbedingte Verluste an, welche sich verringern lassen sollten. Strukturbedingte Verluste entstehen durch Kaliber- und Qualitätsvorgaben der Abnehmer, welche sich wiederum auf Kundenwünsche berufen. Nebst dem Nachernteprozess sollte jedoch auch die Gesamtheit der Produktions- und Absatzkette betrachtet werden (vom Saatgut/Jungpflanzen bis zum Konsumenten). Es stellt sich die Frage, ob die Schweiz ein eigenes, angepasstes Qualitätssystem braucht, was einerseits am Schluss den Konsumenten befriedigt, andererseits möglichst wenig Auschuss (Food-Waste) verursacht.


Zu prüfen wäre, wo Produktverluste in der Produktion von Gemüse (vom Saatgut/Jungpflanze bis zu Lieferung) anfallen, um eine höhere Ausbeute (=verkaufte Ware) der Produktion zu erreichen. Das Ziel sollte sein, weniger Foodwaste und eine höhere Ressourceneffizienz.  Dazu ist nebst den Verlusten das Verständnis von Gemüsequalität auf den Stufen der Produktions- und Absatzkette zu prüfen.

2020 BW5 Allg. Gemüse Anpassung Produktionskosten in Bezug auf Wirkstoffrückzüge A

Mit dem Rückzug von Herbiziden entsteht Mehraufwand bei maschinellen/manuellen Jäten, bzw. auch Verlust der Kultur (Bio), bei Insektiziden entsteht Mehraufwand (häufiger) und ebenso Ertragsverluste. Dieses muss sich in den Produktionskostenberechnungen wiederspiegeln.