Betriebswirtschaft



Jahr Projekt-ID Status neue Priorisierung Bearbeitung durch Gemüse Arbeitstitel Bereich Problemstellung und Zielsetzung Entscheid AG BW Angestrebter Projektoutput Angestrebter Abschluss des Projekts (Zeitpunkt)
2021 BW41 zurückgestellt Gewächshausanbau CO2 Einspeisung und fossilfreies Heizen, CO2 Anstieg in Atmosphäre Der CO2 Gehalt in der Atmosphäre liegt derzeit bei 415ppm und steigt weiter an. CO2 ist gleichzeitig im Gewächshaus begrenzender Wachstumsfaktor (Toxwert bei 1000ppm, Begrenzung via Maximale Arbeitsplatzkonz.) und wird daher zugeführt via Heizsystem(Abspaltung aus Rauchgasen) oder als flüssig CO2 zugekauft (industriell vs recykliert).
Es stellen sich folgende Fragen:
Wie lange lohnt sich noch betriebswirtschaftlich die Einspeisung von CO2, da ja der Nutzen der CO2 Düngung mit steigender Konzentration Aussen abnimmt
Welche Rolle spielt diese Zuleitung in Hors-sol Anlagen und Erdkulturen für den Verkaufs- Ertrag in der Schweiz und die Ressourceneffizienz
Worauf ist bei der Einleitung von CO2 aus Prozessen zu achten (eventuelle Beistoffe bei neuartiger CO2 Quellen)
10.2020: Die AG ist der Meinung, dass die Konezentrationsunterschiede zwischen Atmosphäre und Gewächshaus noch immer sehr gross sind und sich der Einsatz im Gewächshaus daher noch länger lohnen wird. Der VSGP rechnet in seiner Enerigestrategie beispielsweise mit einer CO2 Düngung bis mind. 2040. Bezüglich Wirkung und Rolle der Einspeisung gibt es bereits verschiedene nationale und internationale Studien. CO2-Gewinnung aus neuartigen, "erneuerbaren" Quellen ist leider noch sehr selten. Sobald sich solche Verfahren etabliert haben, ist eine Untersuchung auf eventuelle Beistoffe sinnvoll. Die AG sieht daher aktuell keinen Handlungsbedarf und stellt das Anliegen zurück.
2021 BW 40 in Bearbeitung kant. Fachstellen SG und FR Rosenkohl Sicherung des Schweizer Rosenkohlanbaus durch innovative Nachernteverfahren Im Rahmen des AgriQnet-Projekts "Sicherung des Schweizer Rosenkohlanbaus durch innovative Nachernteverfahren" werden Nachernteverfahren zur Verminderungen der Schäden von Kohlfliegen und weissen Fliegen getestet. Die Versuche sollen auch aus betriebs-/arbeitswirtschaftlicher Sicht beurteilt werden 10.2020: Der AG erscheint es wichtig, dass die Nachernteverfahren auch aus betriebs-/arbeitswirtschaftliche Sicht beurteilt werden. Sie sieht die im Projekt involvierten kantonalen Fachstellen im Lead dies zu tun. Projektbericht 2022
2020 BW32-34 in Bearbeitung AG Betriebswirtschaft Allg. Gemüse Anpassung Produktionskosten in Bezug auf Wegfall von Wirkstoffen und zunehmende betriebswirtschaftliche Risiken durch Ertragsausfälle In der Schweiz werden fortlaufend Bewilligungen von Pflanzenschutzmittel zurückgezogen, die der Gemüseproduktion dadurch nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem tauchen immer neue Schaderreger auf. Die betriebswirtschaftlichen Risiken durch Ausfälle steigen. Um die geforderten Qualitätsnormen trotzdem erfüllen zu können, sind Gemüseproduzenten auf, zum Teil teurere, Alternativen angewiesen, was die Produktionskosten erhöht.

Für Preiseingaben und -verhandlungen wäre es hilfreich, Kenntnisse über die konkreten Mehraufwände durch den Wegfall von PSM zu haben.

Die Produktionskostenberechnungen sollen daher allgemein oder zumindest für einige wichtige Gemüsekulturen angepasst und in Merkblätter dargestellt werden.
10.2020: Die Datenerhebung von Hackgeräten, Folien und Abflammtechnik zur Ergänzung von ProfiCost läuft.
10.2019: Die AG erkennt die Problematik und teilt die Meinung, dass sie in der Produktionskostenberechnung abgebildet werden muss. Aus Sicht der AG muss unterschieden werden zwischen dem Wegfall von Herbizid- und Fungizid-/Insektizid-Wirkstoffen.
Herbizid-Wirkstoffe: In ProfiCost sollen in Zukunft bei jeder Variante Alternativen (z.B. Hacken, Mulchfolie, etc.) und deren Kosten zur Auswahl ergänzt werden.
Fungizid-/Insektizid-Wirkstoffe: Hier ist es deutlich schwieriger die Mehraufwände abzubilden. Bei Befällen aufgrund von fehlenden Wirkstoffen fehlen häufig Alternativen. Es handelt sich eher um eine Abschätzung des Schadens. Der verhält sich bei Gemüse aber nicht linear. Es gibt in der Regel eine Schwelle zwischen Befall und Totalausfall. Wo diese liegt ist von verschiedenen Faktoren abhängig. In der Produktionkostenberechnung wird dem mit einem anpassbaren Prozentsatz für Anbau-/Ertragsausfallrisiko Rechnung getragen. Aus Sicht der AG macht es wenig Sinn konkrete, allgemeingültige Mehraufwände zu erfassen, da die Unterschiede von Kultur zu Kultur und Fall zu Fall gross sein können. Falls es für eine Kultur die Berechnung einer konktreten, allgemeingültigen Alternative benötigt, steht die AG auf Anfrage zur Verfügung.
Ergänzung von Herbizidfreien Alternativen in ProfiCost Gemüse 2021
2020 BW 31 zurückgestellt AG Betriebswirtschaft Allg. Gemüse Preisband für Convenienceprodukte Für die Industrie und zunehmend auch für andere Produkte werden Fixpreise ausgeschrieben. Hat sich ein Produzent verkalkuliert oder ist aufgrund der instabiler werdenden Wetterbedingungen (Klimawandel) dieses Produkt nicht lieferbar, wird importiert. Diese Importe drücken wiederum auf den Frischmarkt. Es benötigt daher Produktionskostenberechnungen und Preisbänder für diesen Bereich. 10.2020: Bei den Abklärungen, für welche Kulturen Convenience-Standardvarianten erstellt werden sollen, wurde festgestellt, dass die Unterschiede zu den bereits bestehenden Varianten der Kulturen klein sind und mit wenigen Anpassungen in eine Convenience-Variante abgeändert werden können. Um die bereits grosse Anzahl Standardvariante nicht weiter ausbauen zu müssen, beschliesst die AG die Erfassung neuer Convenience-Standardvarianten zurückzustellen.
10.2019: Die AG ist der Meinung, dass diese Problematik effektiv besteht. Sie bezweifelt aber, ob ein Preisband die richtige Lösung ist. Produktionskostenberechnungen für einzelne Convenience-Produkte gibt es bereits, die AG will diese um 3-4 Kulturen erweitern. Zudem behandelt der VSGP die Problematik aktuell gemeinsam mit den betroffenen Partnern. Die AG BW steht bei Berechnungsbedarf auf Anfrage zur Verfügung.
Ergänzung von Standardwerten von 3-4 Convenience-Produkten 2021
2019 BW 36 in Bearbeitung Fachstelle AG / Produzenten Allg. Gemüse Sicherung des Schweizer Speiserübenanbaus durch effizientes mechanisches Einnetzen gegen die Kohlfliegen Im Rahmen eines AgriQnet-Projekts wird der Einsatz von Netzen zur Präventation gegen die Kohlfliege im Speiserübenanbau geprüft. Die Versuche/Ergebnisse sollen auch aus betriebs-/arbeitswirtschaftlicher Sicht beurteilt werden.
10.2020: Gerät zur Einnetzung ist noch nicht verfügbar. Betriebswirtschafltiche Beurteilung kann erst anschliessend beginnen.
2019: Die Beurteilung des Netzeinsatzes soll auch aus betriebs-/arbeitswirtschaftlicher Optik betrachtet werden.
Bericht / Kennzahlen 2021
2019 BW27 in Bearbeitung VSGP / SZG Allg. Gemüse Erleichterte Erhebung eigener betriebswirtschaftlicher Daten Die gemüsebauliche Beratung stellt immer wieder fest, dass es den Betrieben bei betriebswirtschaftlichen Betrachtungen ihrer Produktionsabläufe an verlässlichen Daten ihres Betriebes fehlt. Die Erhebung eigener Daten ist nicht immer einfach und mit teilweise grossem Zusatzaufwand verbunden. Hilfsmittel, Konzepte & Tools fehlen. 10.2020: Die SZG hat im Sommer 2020 beim BLW eine Projekteingabe zur Beratungsunterstüzung gemacht. Darin enthalten ist auch eine Teilfinanzierung betriebswirtschaftlicher Aktivitäten. Die Antwort des BLW ist ausstehend.
10.2019: Der Antrag zur "Vorabklärung innovativer Projekte" beim BLW wurde abgelehnt. VSGP und SZG sind daran die Dateneingabe und -Auswertung, insbesondere im Bereich Meldewesen, zu vereinfachen. In diesem Kontext werden betriebswirtschaftliche Bereiche bestmöglich berücksichtigt.
9.2018: Die AG ist der Ansicht, dass es dafür bereits viele Hilfsmittel, Apps und Tools gibt. Eine Marktübersicht der Hilfsmittel könnte Sinn machen. Wichtiger scheint der AG aber, dass die Betriebsleiter vermehrt auf die Kostenberechnung sensibilisiert werden. Wenn sie sich dafür interessieren und die Bedeutung verstehen, werden sie der Erhebung eigener Daten automatsich verstärkte Bedeutung schenken. Es soll angestrebt werden, das Optimierungspotenzial innerhalb einer "Vorabklärung innovativer Projekte" vertieft prüfen zu können.
Vereinfachtes Datenhandling im Gemüsebau offfen
2019 BW26 Allg. Gemüse Synergien/Schnittstellen von Aufzeichnungen und Kostenberechnungen Bei der Dateneingabe von betrieblichen Aufzeichnungen und Vollkostenberechnungen in ProfiCost müssen z.T. ähnliche Daten separat eingegeben werden. Mit Verknüpfungen/Schnittstellen zwischen Aufzeichnungen und Kostenberechnung könnten doppelte Dateneingaben vermieden werden. 10.2019: siehe BW 27
9.2018: Die AG sieht den verminderten Aufwand einer Verknüpfung von Aufzeichnungen und Kostenberechnung für den Produzenten. Sie beurteilt jedoch, dass der Herleitungsprozess, d.h. die bewusste Eingabe der Daten, bei der Kostenberechnung fast wichtiger ist, als die Resultate. Zudem müssten mehr Betriebe mit ProfiCost arbeiten, damit sich der Aufwand für die Programmierung von Schnittstellen lohnt. Es soll dennoch angestrebt werden, die Machbarkeit und die damit verbundenen Aufwände innerhalb einer "Vorabklärung innovativer Projekte" vertieft prüfen zu können.
2018 BW35 in Bearbeitung Agroscope Tänikon Allg. Gemüse Ressourcenschonender, nachhaltiger Pflanzenschutz im Gemüsebau durch kameragesteuerte Pflanzenschutzroboter Im Rahmen eines AgriQnet-Projekts wird der Einsatz eines Steketee-Hackroboters in Kombination mit Spotspray-Technik geprüft. Die Ergebnisse sollen auch aus betriebs-/arbeitswirtschaftlicher Sicht beurteilt werden. 10.2020: Die arbeitswirtschaftlichen Untersuchungen des Hackroboters haben begonnen. Sie wurden im Sommer 2020 jedoch von der Corona-Pandemie unterbrochen. Die Weiterführung bzw. der Abschluss der Anaylse soll 2021 stattfinden.
2018: Es sollen Untersuchungen zu den arbeitswirtschaftlichen Aspekten beim Einsatz des Gerätes gemacht, die notwendigen Anpassungen im Betriebsablauf und in der Betriebsorganisation bestimmt und die Ergebnisse in bestehende Produktionskostenberechnungen (ProfiCost) integriert werden.
Bericht / Kennzahlen 2021
2017 BW20 in Bearbeitung SZG / Agroscope (E.Bravin) 5 bedeutende Kulturen Produktionskostenvergleich Schweiz - Ausland Im Normalfall weisen Schweizer Gemüseproduzenten höhere Produktionskosten vor, als ihre ausländischen Konkurrenten. Wo liegen die Hauptkostenunterschiede?
Für 5 bedeutende Schweizer Gemüse sollen die Schweizer Produktionskosten den Produktionskosten im Land des grössten Imports gegenübergestellt werden. Die Erkenntnisse sind einerseits spannend um Einsparungspotenzial festzustellen, andererseits um die höheren Preise auch den Abnehmern/Konsumenten gegenüber fundiert rechtfertigen zu können.
10.2020: Der Beitritt zur Plattform "agribenchmark" wurde geprüft. Da von anderen Ländern kaum Daten zu Tomaten vorhanden sind, wird ein Mitwirken der Schweiz als wenig sinnvoll erachtet. Die Rerchere über Hilfsmittel und Kennzahlen im Ausland läuft noch.
10.2019: Die Recherche läuft für Deutschland. Zudem soll der Beitritt zur Plattform "agribenchmark" mit der Kultur Tomaten geprüft werden. Auf dieser Plattform werden die Strukturen und Produktionskosten pro Kultur weltweit verglichen.
2017: Als Basis für weitere Arbeitsschritte erstellt E. Bravin in einer Literaturrecherche eine Übersicht der vorhandenen Daten und Hilfsmittel im europäischen Ausland. 2016: Die AG unterstützt die Bearbeitung dieses Anliegens im Grundsatz. Sie erachtet es aber als grosse Herausforderung, vergleichbare Werte aus dem Ausland zu erhalten. Zudem haben nicht auf den ersten Blick erkennbare Rahmenbedingungen oft grossen Einfluss auf die Produktionskosten. Im Rahmen des Projekts BW 4, wo Daten des deutschen KTBL vorhanden sind, soll überprüft werden, inwieweit ein Vergleich D-CH möglich wäre. Anschliessend wird das weitere Vorgehen festgelegt.
Fachartikel
offen
2017 BW19 in Bearbeitung VSGP / SZG / Agroscope Alle Kulturen Begleitung Agroscope Kennzahlen Gemüsebau (Forschungsgruppen Betriebswirtschaft / Sozioökonomie) Die Heterogenität des Gemüsebaus ist in Kennzahlen-Publikationen, die unter anderem als Grundlage für politische Entscheide dienen schwierig abzubilden. Der SZG liegt eine Voranfrage von der Agroscope Forschungsgruppe Sozioökonomie vor, die nach fachlicher Unterstützung bei der Modelllierung des Gemüsebaus für sozio-ökonomische Auswertungen fragt. Auch in der Zentralen Auswertung der Buchhaltungsdaten wird der Gemüsebau neu abgebildet.
Der Gemüsebau in den sozio-ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen von Agrosocpe korrekt abgebildet werden und Agroscope gleichzeitig von fachlichem Know-how aus dem Gemüsebau begleitet werden.
10.2020: VSPG und SZG stehen in regelmässigem Ausstausch mit Agroscope in Tänikon und begleiten Arbeiten mit gemüsebaulichen Inhalten. 2020 wurde beispielsweise die Verschiebung der Erntezeitpunkte von Schweizer Gemüse aufgrund der Klimaerwärmung untersucht.
2016: Die SZG soll mit Agroscope in Kontakt bleiben und die Erarbeitung von Kennzahlen fachlich begleiten. Grössere Fragestellungen werden in der AG Betriebswirtschaft diskutiert.
kein konkreter Projektoutput definiert laufend
2017 BW12 zurückgestellt VSGP (M.Nuic) / ENAW (M. Steiger) / Agroscope Conthey Gewächshaus Tomaten und Gurken Wirtschaftlicher Vergleich verschiedener Entfeuchtungssysteme Auf dem Markt gibt es mittlerweile sehr viele verschiedene Gewächshaus-Entfeuchtungs-Systeme. Welche Entfeuchtungs-Systeme in Gewächshäusern sind bei uns wirtschaftlich sinnvoll? 10.2020: Das Interesse in der Branche an solchen Anlagen ist, auch aufgrund der durchgeführten, eher ernüchternden Versuche, klein. Mit der neuen Energiestrategie des VSGP rückt die Thematik zusätzlich in den Hintergrund. Das Anliegen wird daher zurückgestellt.
10.2019: Das Projekt von ENAW und VSGP wird bis Ende 2019 ausgewertet. Die Präsentation der Resultate soll bis Mitte 2020 erfolgen.
3.2018: Die ENAW wird in Austausch mit dem VSGP auf Schweizer Betrieben Versuche durchführen (auch bezüglich Wirtschafltichkeit). Daher aktuell kein Handlungsbedarf für AG: 2017: ENAW hat in Zusammenhang mit CO2-Reduktion ein Projekt angekündigt. Der VSGP ist in Abklärung und wird AG BW bei Bedarf miteinbeziehen. 2016: Die Priorisierung dieser drei Anliegen (BW12-14) soll von Gewächshaus-Spezialisten vorgenommen werden. Es wird beschlossen, dass der VSGP bis zur nächsten Sitzung der AG BW (14.02.16) , von der AG Tomaten eine Stellungnahme zur Bedeutung und laufenden Projekten der Anliegen einholt. In der gleichen Zeit klärt die SZG mit Agroscope Conthey, welche Versuche/Resultate zu den drei Anliegen bereits vorliegen. Anschliessend wird das weitere Vorgehen besprochen.
offen offen
2016 BW4 in Bearbeitung SZG/Agroscope (FG Automatisierung und Arbeitsgestaltung) Tomaten, evtl. weitere Gemüse (Gurke, Aubergine) Arbeitswirtschaftliche Kennzahlen:
Anwendung/Überprüfung des Tools „Tänikoner AV light“ von Agroscope zur Erhebung des Arbeitszeitbedarfs auf Praxisbetrieben
Als Weiterentwicklung des ART Arbeitsvoranschlags wurde eine Online-Applikation entwickelt, mit der der Arbeitszeitbedarf für Arbeits- und Produktionsverfahren im Gemüsebau kalkuliert werden kann.
Lassen sich die Ergebnisse in die Praxis transferieren?
Praxistransfer von arbeitswirtschaftlichen Daten. Anwendung von Tools zur Arbeitszeiterfassung.
10.2020: Aktuell arbeitet Agroscope an der Erhebung und Integrierung von arbeitswirtschaftlichen Kennzahlen für 20 Gemüsekulturen in das Arbeitszeittool LabourScope. Die SZG und zwei Fachstellen begleiten das Projekt.
10.2019: Arbeitswirtschaftliche Zahlen für den Gemüsebau sind Bestandteil des Agroscope Arbeitsprogrammes 18/21. Aktuell begleitet die Forschungsgruppe das Projekt "Hackroboter mit Spritzdüsen" aus arbeitswirtschaftlicher Sicht.
2017: Agroscope geht das Anliegen im nächsten Arbeitsprogramm (ab 2018) an und sucht Unterstützung zur Umsetzung via Diplomarbeit. 2016: Ausschuss der AG hat sich getroffen um Bedeutung und Umsetzungsvarianten zu diskutieren. 2015: Projekt wird zurückgestellt. Die AG ist der Ansicht, dass die im Rahmen von ProfiCost erhobenen und (weniger detaillierten) arbeitswirtschafltichen Daten der Branche genügen. Die AG ist aber froh, wenn Agroscope INH die ProfiCost-Erhebungen mit Know-How begleitet. Auf jeden Fall soll bei der neuen ProfiCost Software die Möglichkeit vorgesehen werden, Daten von Agroscope einspeisen zu können.
Begleitung der arbeitswirt. Erhebungen von ProfiCost durch Agroscope + Datenschnittstelle in ProfiCost offen
2017 BW21 in Bearbeitung AG Betriebswirtschaft Alle Kulturen Verpackungskosten Immer mehr Gemüsebaubetriebe verpacken ihre Ware selbst verkaufsfertig. Für die Berechnung der Verpackungskosten gibt es keine aktuelle Hilfsmittel.
Erstellen von Hilfsmittel zur Berechnung der Verpackungskosten.
10.2020: Die Erhebung läuft. Der Zeitplan musste aber Corona-bedingt angepasst werden. Die AG hat kleine Anpassungen der Erhebung beschlossen und sich das Ziel gesetzt Ende 2021 Werte zu veröffentlichen.
10.2019: Anhand des 2018 erstellten Erhebungsrasters sollen 2020 für die bedeutendsten Verpackungsverfahren Praxiswerte erhoben werden.
2016: Es soll ein Hilfsmittel zur Berechnung der Verpackungskosten erstellt werden. Basierend auf bestehnden Produzenten-Berechnungen soll in ProfiCost ein Berechnungsraster erstellt werden, den der Nutzer mit seinen individuellen Angaben befüllen kann. Standardwerte/-verfahren sollen nicht definiert werden.
Richtwerte Verpackungskosten 2021
2020 BW 30 erledigt VSGP / Zeitschrift "der Gemüsebau" Gewächshausanbau Kosten für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien MIGROS hat kommuniziert, dass bis 2025 alle Schweizer Produzenten, die an die Migros Früchte und Gemüse liefern, erneuerbar heizen. Welche (Umstellungs-)kosten hat dies für einzelne Betriebe resp. für den Schweizer Gemüsebau als Ganzes? 10.2020: Der VSGP hat eine Strategie für den Energiebedarf im gedeckten Anbau erarbeitet. In diesem Rahmen veröffentlichte er im Oktober 2020 die Broschüre "Heizen ohne fossile Brennstoffe bis 2040", wo zu berücksichtigende Faktoren zusammengetragen und verschiedene Systeme miteinander verglichen werden (auch bezüglich Kosten).
10.2019: Die Investitionskosten für Heizungen sind sehr projektspezifische. Allgemeingültige Werte sind nur schlecht ableitbar. Zudem gibt es Beratungsunternehmen, welche rasch Richtwerte verschiedener Engergieversorgungen errechnen können (z.B. Energie 360). Die AG will einen Fachartikel zum Thema unter dem Aspekt der bei einer Investition zu berücksichtigenden Faktoren erstellen (lassen).
Fachartikel / Broschüre
2020
2016 BW7 erledigt Fachstelle Gemüsebau Kt. ZH Allg. Gemüse Paletten/Gebinde-Kosten Die Meinungen innerhalb der Branche über die anfallenden Kosten von Paletten (Euro und neu auch CHEP) gehen stark auseinander. Eine Berechnung, die Grundlagenwerte über diese Kosten ausweist, wäre wünschenswert.
Erstellen einer Grundlage für Palettenkosten.
10.2019: Die 2017 veröffentlichte Broschüre "Gebindekosten" wurde aktualisiert und mit Angaben zu schwarzen IFCO's ergänzt. Sie ist auf der Webseite der SZG publiziert.
2015: Für ProfiCost bestehen bereits Detailberechnungen von Gebindekosten, die für die Version 2017 überarbeitet werden. Diese sollen mit den Paletten (insbesondere CHEP ergänzt werden) und separat publiziert werden.
Broschüre 2019
2019 BW25 erledigt Fachstelle BE / FiBL Jungpflanzen Jungpflanzenanzucht in kleinen bis mittelgrossen Betrieben Auf den modernen Profi-Gemüsebaubetrieben wird der Grossteil der Jungpflanzen nicht selber produziert sondern wird von spezialisierten Jungpflanzenbetrieben zugekauft. Nichtsdestotrotz werden vereinzelt, besoners in kleinen und mittelgrossen Betrieben noch Jungpflanzen selber angezogen. Dies beschränkt sich teilweise auch nur auf einzelne Kulturen. Zudem ist die Produktion von Jungpflanzen für Privatkunden ein zusätzliches Betriebsstandbein. Betriebswirtchaftliche Grundlagen zur Jungpflanzenanzucht in dieser mittleren Grössenordnung fehlen nahezu vollständig. In diesem Projekt sollen betriebswirtschaftlich Kennzahlen / Produktionskosten der Jungpflanzenproduktion gesichtet bzw. erarbeitet werden. Eine allfällige Ergänzung dieser Zahlen ins Vollkostenprogramm "ProfiCost Gemüse" ist denkbar. 10.2019: Es wurden bestehende Unterlagen aus Lehrmittel inkl. Berechnungsformular der eigenen Kosten zusammengetragen. Die Hilfsmittel sind auf der Webseite der SZG publiziert.
9.2018: Die AG ist der Meinung, dass solche Grundlagen vorhanden, aber schon etwas älteren Datums sind. Sie will sich bis zur nächsten Sitzung einen Überblick über die bestehenden Grundlagen verschaffen. Anschliessend soll entschieden werden, ob Anpassungsbedarf besteht.
Übersicht der bestehenden Grundlagen
43525
2019 BW28 erledigt Suzanne Schnieper




SZG
Allg. Gemüse Pflanzen- & Gewässerschutz - Aufwände nach der Applikation von Pflanzenschutzmittel Der Aufwand und die Investitionen zur Entsorgung von Pflanzenschutzmittel und korrekten Reinigung von Spritzen wird oft unterschätzt. Es fehlen Kennzahlen und Vergleichswerte verschiedener Systeme. Insbesondere für Waschplätze gibt es zunehmend Föderbeiträge für verschiedene Systeme. Über deren Funktionalität und Wirtschaftlichkeit gibt es jedoch kaum Vergleichswerte. 10.2019: Auf dem Merkblatt "Befüllen und Reinigen der Spritze –
wie mache ich das richtig?" der Agridea sind die wichtigsten Aspekte (auch betriebswirtschaftliche) zu diesem Thema zusammengetragen. Auch Expertennamen in verschiedenen Regionen der Schweiz sind darauf zu finden. Das Merkblatt ist auf der Webseite der SZG aufgeschaltet. Die AG Betriebswirtschaft schaut daher den Antrag als "erledigt" an.
9.2018: Die angesprochenen Aufwände sind aus Sicht der AG sehr betriebsindividuell und kommen nicht nur im Gemüsebau vor. Zudem gibt es bei verschiedenen Kantonen und Beratungsstellen bereits Kennzahlen und Vergleichswerte. Die AG lehnt daher die Erhebung eigener Kennzahlen ab. Es soll aber eine nationale Übersicht über bestehende Kennzahlen, Hilfsmittel und Auskunftsstellen erstellt werden.
Zudem soll angestrebt werden, die Problemstellung zusammen mit anderen ähnlichen Fragestellungen innerhalb einer "Vorabklärung innovativer Projekte" vertieft prüfen zu können.
Übersicht über bestehende Kennzahlen, Hilfsmittel und Auskunftsstellen.


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2017 BW23 erledigt Agroscope FG Betriebswirtschaft / Agroscope Extension Gemüsebau Alle Kulturen Wirkstoffreduktion Pflanzenschutz Die Tendenz zur Reduktion von zugelassenen Wirkstoffen im Rahmen des Gefahrenbasierten Pflanzenschutzes ist da. Risikoanalysen bezüglich Auswirkungen auf Umwelt und Gefahren werden in den meisten Fällen erstellt. Die wirtschaftlichen Folgen für die Produktion und die nachgelagerten Branchen können hingegen kaum abgeschätzt werden. Gefragt ist eine Folgenabschätzungsstudie für einzelne Kultur-Szenarien. Als geeignetes Beispiel wird eine Wirkstoffreduktion Im Karottenanbau angeschaut. Weitere sind zu definieren. http://taspo.de/pflanzenschutz/gefahrenbasierter-pflanzenschutz-milliardenverluste-drohen/#.V76Mm6JGSxh
Untersuchung der wirtschaftlichen Folgen für die Produktion und die nachgelagerte Branche einer Wirkstoffreduktion anhand einer/weniger Gemüsekulturen.
10.2019: Ein Fachartikel mit den Resultaten der Untersuchungen wurde in der Zeitschrift "der Gemüsebau" und auf der Webseite der SZG publiziert.
2016: In einer Folgenabschätzstudie soll für eine Kultur ein Szenario definiert und die daraus entstehenden wirtschaftlichen Auswirkungen berechnet werden. Agroscope FG Extension Gemüse (R. Neuweiler) und Agroscope FG Betriebswirtschaft (M. Lips) setzen das Projekt in Zusammenarbeit um.
Fachartikel

2018
2017 BW17 erledigt SZG Alle Kulturen Mietzinsansätze Gewächshäuser Der Bau von Gewächshäuser wird durch verschiedenste Auflagen immer schwieriger. Leerstehende oder nicht mehr gebrauchte Gewächshäuser (oder Teile von Gewächshäusern) sind daher sehr gesucht. Die SZG erhielt in den letzten 2 Jahren mehrmals Anfragen zu Mietzinsansätzen für Gewächshäuser.
Eine einfache Richtlinie mit praxisbezogenen Mietzinsansätzen je nach Zustand und Ausstattung der Gewächshäuser wäre ein gefragtes Hilfsmittel.
2017: Die SZG wird im 1. HJ 2018 ein Infoblatt erstellen und veröffentlichen. 2016: Die AG ist der Meinung, dass es keinen Sinn macht, Richtwerte für Mietzinse zu definieren. Sie befindet, dass es zu viele variable und sehr heterogene Faktoren mit Einfluss auf die Höhe des Mietzinses gibt. Es soll aber ein Info-Blatt mit Hinweis zu den Mietzinsansätzen gemäss Ertragswertschätzung erstellt werden. Info-Blatt 1. HJ 2018
2017 BW22 erledigt SZG / Fachstelle BE Alle Kulturen Transportkosten Für die Transportkosten gibt es keine Richtwerte oder Berechnungshilfen. Eine Übersicht nach Fahrzeuggrösse oder eine einfach Berechnungshilfe könnten helfen.
Hilfsmittel zur Bestimmung der Transportkosten.
2016: Es soll ein Hilfsmittel zur Berechnung der Transportkosten erstellt werden. Basierend auf bestehnden Produzenten-Berechnungen soll in ProfiCost ein Berechnungsraster erstellt werden, den der Nutzer mit seinen individuellen Angaben befüllen kann. Standardwerte/-verfahren sollen nicht definiert werden. Excel-Berechnungsraster + Modul in ProfiCost 1. HJ 2018
2016 BW6 erledigt Fachstelle Gemüsebau Kt. AG Allg. Gemüse Hackroboter Erarbeitung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen von Hackrobotern für den Gemüsebau. Diese Daten sollten dann ins ProfiCost als Option aufgenommen werden. (Anliegen aus Arbeitskreis Gemüse, indirekt via Christian Wohler weitergeleitet).
Zusammenstellen von Kennzahlen von Hackrobotern.
2015: Es sollen per Felderhebung Kennzahlen zu den bedeutensten 4-5 sensorgesteuerten Hackgeräten (in der Zeile) erhoben werden. Die Daten werden in ProfiCost integriert und in einem Artikel/Kurzbericht publiziert Datenübernahme in ProfiCost + Artikel/Kurzbericht mit Übersicht der erhobenen Verfahren 42705
2016 BW1 erledigt Fachstelle Gemüsebau Kt. BE/FR Allg. Gemüse Wasserbedarf von Gemüsekulturen und ressourcenschonende Bewässerung Wasserbedarf von Gemüsekulturen: für Deutschland gibt es gute Daten aus Fachliteratur und in Zusammenhang mit der Geisenheimer Methode. Für den Schweizer Gemüsebau gibt es eine alte Flugschrift von 1987. Die sollte aus unserer Sicht überarbeitet werden.
Nach der Hitzewelle 2015 und auch im Zusammenhang mit überregionalen Bewässerungsprojekten stellt sich auch die Frage, welche Bewässerungssysteme für den Gemüsebau am besten geeignet sind.
Faktoren wie Flächenleistung, Wasserverbrauch, Effizienz (Ressourcenschonung...), Kosten, Eignung für welche Gemüsearten etc. sollten zusammengestellt werden.
2015: Für ProfiCost bestehen bereits Kostenberechnungen zu bedeutenden Bewässerungssystemen. Diese sollen überprüft und mit 2-3 neuen System ergänzt werden. Die Daten werden in ProfiCost integriert und zusätzlich in einem separaten Dokument publiziert. Auf Erhebungen zum Wasserbedarf / Ressourceneffizienz von einzelnen Kulturen wird momentan verzichtet, da dies grosse Ressourcen und Versuchanlagen benötigen würde, die nicht vorhanden sind und nicht im Verhältnis zum Nutzen stehen. Datenübernahme in ProfiCost + 3-4 seitige Info-Broschüre 42705
2016 BW8 erledigt siehe BW1 Allg. Gemüse Wasserpreise Die Bewässerung wird im Gemüse in Zukunft immer wichtiger. Oft herrscht in der Praxis Unklarheit über die Wasserpreise. Es wäre wünschenswert Grundlagen zu haben, welche die verschiedenen Wasserquellen und die dabei anfallenden Kosten/Preise aufzeigt.
Erstellen einer Grundlagen für Wasserpreise/kosten.
2015: Projekt wird mit Projekt BW1 vereint. In diesem Rahmen soll der in ProfiCost eingesetzte Wasserpreis überprüft werden. Eine Richtlinie zu Wasserpreisen soll aber aus mehreren Gründen nicht erstellt werden.
2016 BW9 erledigt SZG Allg. Gemüse Übersicht Mechanisierungslücken im Gemüsebau Die Mechanisierungsabteilung der Fachhochschule Luzern möchte ihren Forschungsfokus vermehrt auf Mechanisierung und Automation bei Spezialkulturen wie Gemüse, Früchte oder Obst setzen. Es wäre ihr deshalb stark geholfen, wenn in einem Projekt die grössten Mechinisierungslücken im Gemüsebau zusammengetragen werden könnten.
Grössere Mechanisierungslücken im Gemüsebau zusammentragen
2015: Dem Antragssteller können keine konkreten Antworten geliefert werden. Es ist im Ermessen der SZG eine Umfrage in der Produktion durchzuführen. Ansonsten wird empholen Kontakt mit Maschinenfabrikanten aufzunehmen. Liste mit Mechanisierungslücken 42430
2015 BW0 erledigt SZG Zwiebeln, Karotten Umfrage Lagerkosten Die Lagerkosten von Zwiebeln und Karotten sind immer wieder Thema bei Preisverhandlungen. Die Datenbasis, was die Lagerung den Lagerhalter kostet ist sehr dünn. 2015: Die AG Lagergemüse des VSGP wünscht sich eine Umfrage bei 10-15 national verteilten Lagerhaltern, um die effektiven Kosten ermitteln zu können. Je eine 4-seitige Broschüre mit der Zusammenfassung der Resulate für Zwiebeln und Karotten 42248
2020 BW 29 zurückgestellt VSGP Allg. Gemüse Möglichkeiten & Grenzen in der Anpassung von CH-Handelsnormen/Usanzen bei Frischgemüse in Bezug auf die Reduktion von Foodwaste und Ressourceneffizienz entlang der Wertschöpfungskette In der Produktions- und Absatzkette von Frischgemüse in der Schweiz fallen aus verschiedenen Gründen Produktverluste an. Vor allem im Nachernteprozess fallen auch strukturbedingte Verluste an, welche sich verringern lassen sollten. Strukturbedingte Verluste entstehen durch Kaliber- und Qualitätsvorgaben der Abnehmer, welche sich wiederum auf Kundenwünsche berufen. Nebst dem Nachernteprozess sollte jedoch auch die Gesamtheit der Produktions- und Absatzkette betrachtet werden (vom Saatgut/Jungpflanzen bis zum Konsumenten). Es stellt sich die Frage, ob die Schweiz ein eigenes, angepasstes Qualitätssystem braucht, was einerseits am Schluss den Konsumenten befriedigt, andererseits möglichst wenig Auschuss (Food-Waste) verursacht.

Zu prüfen wäre, wo Produktverluste in der Produktion von Gemüse (vom Saatgut/Jungpflanze bis zu Lieferung) anfallen, um eine höhere Ausbeute (=verkaufte Ware) der Produktion zu erreichen. Das Ziel sollte sein, weniger Foodwaste und eine höhere Ressourceneffizienz. Dazu ist nebst den Verlusten das Verständnis von Gemüsequalität auf den Stufen der Produktions- und Absatzkette zu prüfen.
10.2019: Qualitätssystem, Anbauplanung und Aufträge zu allgemeinen Analysen der Produktions- und Absatzketten sind verbandspolitische Fragenstellungen. Die Analyse wo Produktverluste anfallen, wäre aus Sicht der AG geeigneter Gegenstand einer Hochschularbeit. Der VSGP nimmt das Anliegen auf und leitet bei Bedarf weitere Schritte ein. Für die AG wird aktuell kein Handlungsbedarf gesehen, weshalb das Projekt für sie zurückgestellt wird. offen offen
2018 BW24 zurückgestellt SZG Allg. Gemüse Kollektive Risiken Pflanzenschutz abschätzen und Versicherungslösung/Fondslösung erstellen. Spezialisierte Betriebe, insbesondere im Gewächshausanbau, tragen aufgrund ihrer Grösse sowie den Rahmenbedingungen in Verbindung mit dem hohen Wert der Kulturen ein grosses unternehmerisches Risiko. Befall mit Schaderregern o.ä. kann, analog wie Wetter (Frost, in Beeren, Wein) Betriebe unverschuldet in Not bringen. Das Projekt soll diese Probleme aufzeigen, quantifizieren, Lösungen vorschlagen. 3.2018: Auch nach den Abklärungen bezüglich Fonds Suisse, sieht die AG aus untengenannten Gründen kein Handlungsbedarf. Das Projekt wird zurückgestellt. 2017: Die AG ist im Grundsatz der Meinung, dass die Erstellung einer Versicherungs-/fondslösung nicht näher zu prüfen ist. Das unternehmerische Risiko für wetterbedingte Ausfälle müssen nach Ansicht der AG die Betriebe selbst tragen können. Zudem sollen damit keine Anreize für extremere Anbauzeitpunkte gefördert werden. Anders beurteilt die AG dies für Dauerkulturen und Schaderreger-Befall. Es soll abgeklärt werden, inwiefern der Fonds Suisse solche Ereignisse im Gemüsebau absichert.
2017 BW13 zurückgestellt Agroscope Conthey Hor-sol Gemüseanbau Analyse verschiedener Drainwasser Entkeimungsanlagen Entkeimung Drainwasser, was ist in der Schweiz erlaubt, was ist wirtschaftlich, was funktioniert zuverlässig gegen Pilze, Bakterien und Viren ?
(UV, Ozon, Wasserstoffperoxid, Chlor, Javel, Désogérme etc.)
Erstellen einer Übersicht der Verfahren aus betriebswirtschaftlichem Blickwinkel.
10.2019: Das Anliegen wird zurückgestellt.
2017: Agroscope Conthey liegen Studien und Resultate zu verschiedenen Systemen vor. AG Tomaten sieht keinen Bedarf für genauere betriebswirtschaftliche Untersuchungen. 2016: siehe BW 12
offen offen
2107 BW14 zurückgestellt VSGP (M. Nuic) / Agroscope Conthey Gewächshaus Tomaten / Tomates de serres Wirtschaftlichkeit Beleuchtung Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit einer LED Zwischenbeleuchtung bei Tomaten in der Schweiz aus? Eventuell mit einer eigenen WKK-Anlage ?
Ermitteln der Rentabilität der Beleuchtung.
10.2019: VSGP und Agroscope Conthey stehen in Austausch zu diesem Anliegen. Die AG steht für Berechnungen zur Verfügung. Bis dahin wird das Anliegen zurückgestellt.
3.2018: Aus rechtlicher Sicht ist die Beleuchtung möglich, sofern gewisse Herausforderungen gelöst werden können. Aroscope in Conthey führt Versuche zu dieser Thematik aus. Der VSGP sieht aktuell keinen zusätzlichen Handlungsbedarf. 2017: VSGP soll zuerst rechtliche Grundlagen prüfen. Anschliessend ist Projektumsetzung denkbar. 2016: siehe BW 12
offen offen
2017 BW16 zurückgestellt VSGP Alle Kulturen Dataphyto Die Internetseite von Dataphyto wird sehr oft angewendet für die Auswahl von PSM. Mit der neuen Ausrichtung von Agroscope, wird diese Dienstleistung mit sehr grosse Warscheinlichkeit nicht mehr weitergeführt.
Die Internetseite vom Bund ist für die Praxis nicht ausreichend (sie wird für andere Zwecke verwendet).
Eine neue Lösung ist dringend notwendig, da der korrekte Einsatz von PSM sehr wichtig ist.
10.2019: Agridea wurde 2018 mit der Programmierung einer Nachfolgeflösung beauftragt. Seit diesem Zeitpunkt geschah nicht mehr viel. Die alte Version läuft aktuell noch. Aus technischen Gründen wohl aber nicht mehr lange. Die Komission Anbautechnik beschäftigt sich damit. Dementsprechend wird das Anliegen in der AG BW zurückgestellt.
2016: Der VSGP ist in Zusammenarbeit mit Agroscope und im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz daran eine Nachfolgelösung zu suchen. Kein Handlungsbedarf für die AG Betriebswirtschaft.
offen offen
2017 BW15 zurückgestellt Alle Kulturen PSM Rückstände Immer öfter gibt es Fälle wo die PSM-Rückstandslimiten trotz korrekter Anwendung nicht eingehalten sind. Wie können sich die Produzenten schützen?
Aufzeigen/Zusammentragen von Möglichkeiten/Vorkehrmassnahmen zum Schutz der Produzenten.
2016: Die AG sieht keinen Forschungsbedarf. Sie ist der Meinung, dass es genügend Informationsquellen zu dieser Thematik gibt (kant. Fachstellen, Pflanzenschutzberater, Forschung, etc.).
2017 BW18 zurückgestellt Alle Kulturen TTIP - Auswirkungen auf den CH-Gemüsemarkt Sollte ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA zu Stande kommen, hätte dies auch auf den Schweizer Gemüsemarkt Einfluss. Studien zu den möglichen Auswirkungen auf andere Sektoren der Schweizer Landwirtschaft gibt es bereits. Sollten vergleichbare Untersuchen nicht auch auf den Gemüse-Markt ausgedehnt werden?
Durchführung einer eigenständigen Studie für den Gemüse-Markt oder Ausdehnung von bestehenden Studien auf Gemüse-Produkte.
2016: Die AG sieht aus mehreren Gründen momentan keinen Bedarf eine solche Fallstudie durchzuführen.
2016 BW5 zurückgestellt, siehe Projekt BW 19 SZG Allg. Gemüse Indikatoren betriebswirtschaftliche Entwicklung Erstellung von Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung des Gemüsebaus
als Orientierungshilfe für Betriebe durch:
- Bildung von Betriebstypen (Direktvermarktung, Produktion, Produktion&
Handel, überwiegend Freiland überwiegend GH anbau)
- Nutzung bestehender Datenlage (IK’s) oder Neuerhebung
- auf allgemeiner Basis (Umsatz/Investition/Kosten je AK/Flächeneinheit).
Erstellung von Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung des Gemüsebaus.
2015: Projekt wird zurückgestellt. Der Bedarf an Indikatoren für den Gemüsebau wird aufgrund der extrem unterschiedlichen Betriebsstrukturen nicht gesehen. Die SZG soll sich aber bei Agroscope INH über bestehende/geplante Indikatioren und deren Erhebungsverfahren informieren. Info über bestehende/ geplante Indikatoren
2016 BW2 zurückgestellt Agroscope (FG Betriebswirtschaft) Allg. Gemüse Überarbeitung ART-Bericht 590 Der ART-Bericht 590,“Raumbedarf für Remisen und Einzelmaschinen“ stammt aus dem Jahr 2002. Im Bericht werden nur Betriebstypen aus der Landwirtschaft behandelt, der Gemüsebau ist nicht berücksichtigt. Als Planungshilfe beim Bau von Remisen wäre der Bericht ein sehr gutes Hilfsmittel.
Der Bericht soll aktualisiert werden und mit den speziellen Anforderungen des Gemüsebaus ergänzt werden.
2016: Agroscope fehlen Ressourcen zur Berarbeitung dieses Anliegens. 2015: Die AG würde es begrüssen, wenn im Stil des ART-Berichts 590 auch Zahlen für Gemüsebaumaschinen erarbeitet werden. Die SZG nimmt dazu Kontakt mit Agroscope INH auf. Publikation Raumbedarf Gemüsebaumaschinen offen
2014 BW10 zurückgestellt Allg. Gemüse Ökonomische und pflanzenbauliche Chancen und Risiken bei der Vermarktung von Nicht-Erste-Klasse Gemüse In diesem Projekt sollen ökonomische und pflanzenbauliche Anforderungen an die Vermarktung von nicht-Erste-Klasse Gemüse erfasst werden.
- Welche Gemüsearten werden in der nicht-Erste-Klasse Kategorie vermarktet?
- Welche Qualitätsanforderungen gelten?
- Gibt es zusätzlichen Aufwand (Sortieren etc.)?
- Gibt es Unterschiede in der Wertschöpfung (Selbstvermarkter – Lieferanten mit Vermarktung über Grossverteiler)?
Erfassung der Chancen und Risiken für Gemüseproduzenten aus ökonomischer und pflanzenbaulicher Sicht.
2015: Projekt wird zurückgestellt. Der Bedarf der Brache wird als zu klein eingeschätzt.
2013 BW11 zurückgestellt Tomaten Ermittlung des finanziellen Nutzens der Verteilung von flüssigem CO2 zwischen Juni und August zur Optimierung der Erträge in Gewächshäusern (erster Antrag bereits 2011) L’injection de CO2 dans les cultures de tomates a un effet direct sur le rendement et notamment sur le calibre des fruits. Les serres modernes sont déjà équipées d’un système de récupération du CO2 compris dans les fumées de chauffage. Durant la période estivale les chaudières tournent au ralenti et la production de CO2 devient insuffisante pour satisfaire les besoins des cultures. Il serait intéressant de savoir si l’investissement dans une installation d’injection de CO2 liquide pour seulement 3 mois de l’année est rentable. Un simple calcul théorique nous permettrait d’avoir déjà une première idée sur la question. Connaître la rentabilité d’une utilisation de CO2 liquide en période estivale pour améliorer les rendements en culture de tomates sous serre. 2015: Projekt wird zurückgestellt. Der Bedarf der Branche wird als zu klein eingeschätzt.