Extension: Praxisanliegen und Probleme (Freiland, Gewächshaus, Vor- oder Nachernte)



ID-Nr. (Jahr-fortlaufende Nr.) Status FFG Status AGS Priorisierung Bearbeitung durch Gemüse Arbeitstitel Bereich Problemstellung und Zielsetzung Kommentar Forschung / Kommentar FFG / Kommentar FK Bio/VSGP
20-11 bisher FS BE Geisenheimer_Steuerung.pdf
Allg. Gemüse Überprüfung von Bewässerungsschwellen im CH-Gemüsebau F In den letzten beiden Sommern waren für die Gemüseproduktion grosse Zusatzwassergaben notwendig. Bei fortschreitendem Klimawandel nimmt der Wasserbedarf des Gemüsebaus in Zukunft weiter zu. Gleichzeit reduziert sich jedoch das Wasserangebot. Konflikte mit anderen Anspruchsgruppen werden sich deshalb verstärken.
Um dieser Problematik entgegenzuwirken muss der Wassereinsatz im Schweizer Gemüsebau optimiert werden. Der Einsatz von Hilfsmittel für die Bewässerungssteuerung ist eine Möglichkeit dazu. Im Schweizer Gemüsebau kommen bereits einige Bodensonden zur Bewässerungssteuerung zum Einsatz. Die definierten Bewässerungsschwellen (%nFK) beruhen jedoch häufig auf Annahmen und sind wenig wissenschaftlich fundiert.
Im Rahmen von Feldversuchen sollen für die wichtigsten Gemüsekulturen die Bewässerungsschwellen für Schweizer Verhältnisse überprüft werden.
AGS Sep. 2020: Es besteht kein Forschungsbedarf im engeren Sinne. Technisches Equipmwent und Steuerungsmodelle sind vorhanden. Regionale Wetterstationen können Grundlagen für Bilanzierungsmodelle liefern. Deren Anwendung und Umsetzung sollte überbetrieblich/regional erfolgen. Bsp. Geisenheimer Steuerung

FFG Nov. 2019: AGS unterstütz die Beratung weiter. HAFL ist hier dran und verfolgt dies weiter. Stehen lassen.
AGS Sep. 2019:
Grundwissen ist vorhanden. Dieses muss mit der fachlichen Unterstützung der regionalen Beratungsstellen und Bewässerungstechnikfirmen in der Praxis umgesetzt werden.
21-02 neu Allg. Gemüse Photo Bilddatenbank Schaderreger/Nützlinge A Identifikation von Schaderregern und Abgrenzung von Nützlingen auf Gemüsekulturen ist im Pflanzenschutz essentiell. Die Umstellung auf BIO-Anbau wird dies Problematik vergrössern. Experten in Entomologie bei Praxisfragen sind zu entlasten. Fachstellen sind aber Generalisten. Daher 1. Bilddatenbank aufbauen mit bestehenden Bildern zur a) Schulung b) Erstidentifikation (Können ebenso Konsumenten Funde rein) 2. Schulung der Fachstellen (z.B.: Thrips palmii erkennen) AGS Sep. 2020: Die Extension Gemüsebau verfügt über eine hohe Anzahl von Bildern, die von den einzelnen Fachspezialistinnen individuell "verwaltet"" werden. AGS hat zurzeit keine allgemein frei zugängliche Gesamtdatenbank für Bildmaterial, da Externen der Zugang zu Bundesservern verwehrt ist.
20-17 bisher L AGS 2019/9,

Allg. Gemüse Boden: BOVE-Projekt / Bodenfruchtbarkeit, Bodendesinfektion (Rauchmittel) A Wie aktiviert man auf unseren Kulturflächen die Bodenlebewesen am besten? Welcher Nutzen bringt ein belebterer Boden? Ernteabfälle kompostieren, vergären, verbrennen? Wie erhöhe ich den Humusanteil durch Kulturmassnahmen? Nachhaltigkeit? Intensiv genutzte Böden neigen zur Verdichtung und zum Humusabbau. Derzeit wird der Anbau von Zwischenbegrünungen zur Erhaltung der Bodenstruktur empfohlen.

BOVE-Projekt: Das Oberziel des Projektes ist eine nachhaltige Sicherung der Ertragsfähigkeit und Ertragskonstanz der für die Ernährungssicherheit der Schweiz wichtigen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen in künstlich entwässerten, ackerbaulich genutzten ehemaligen Moorgebieten der Schweiz. Die Problematik von bodenbürtigen Krankheiten hat in den vergagenen Jahren stark zugenommen. Die lösungs- und anwedungsorientierte Forschung auf diesem Problemgebiet muss dringend mit Zusatzressourcen ausgebaut werden.
AGS Sep. 2020: Aufgrund von Rückmeldungen und Einsendungen aus der Gemüsebaupraxis werden die am prioritärsten zu bearbeitenden Bodenpathogene eruiert. Nach ersten eigenen Vorversuchen werden regionale Versuche on-farm in Absprache mit kantonalen Fachstellen durchgeführt. 2020: Doldenblütler, Salate, Rettich. Dabei werden Synergien mit Drittmittelprojekten ausgenutzt.
FFG Nov. 2019: Projekt läuft bei AGS weiter. Weiter sollte noch die Problematik des Humus und der Bodenstruktur dazu kommen. Zusammenarbeit AGS, HAFL und Regionen. Boden als Nahrungsgrundlage wichtig, daher Projekt hier stehen lassen.
AGS Sep. 2019:
Gegen fruchtfolgebedingte, bodenbürtige Schaderreger werden von der ExtG vor allem auch regional auf betroffenen Flächen unter Praxisbedingungen Bekämpfungsversuche durchgeführt (Anwendung Antagonisten, Umsetzung Kulturmassnahmen etc.). Ein solches Projekt läuft seit Jahren. Im Hinblick auf die Erhaltung der Bodenstruktur und der organischen Substanz ist eine engere Zusammenrbeit mit HAFL und anderen Forschungsgruppen von AGS wünschenswert. Zusammengelegt mit 17-18.
AGS Sep. 2018 (Ext. 17-18 ):
V. Michel startet im November 2018 zusammen mit 11 Partnern in 8 Ländern BEST4SOIL, ein Projekt mit dem Ziel mehrere Methoden zur Bekämpfung von bodenbürtigen Krankheiten (Pilze, Nematoden) in leicht verständlicher Weise (Videos, Merkblätter) Europaweit zu verbreiten. Zusätzlich werden auch dieThemen Bodengesundheit und Organische Substanz im Boden behandelt. Die Videos und Merkblätter werden ab Ende 2019 den Produzenten und Beratern zur Verfügung stehen (in D, F und I). Eine Gesamtauswertung der bereits in den Vorjahren durchgeführten Untersuchungen zur Wirksamkeit von Antagonisten und anbautechnischen Anpassungen zeigt, dass der Krankheitsdruck durch vorbeugende Massnahmen dieser Art deutlich vermindert werden kann. Langzeitversuche bei AGS belegen, dass die Vitalität von Gemüsekulturen durch einen wiederholten Einsatz von einwandfreiem Kompost verbessert werden kann. Beispiel Eichblattsalat 2018. Bei der N-Düngung ist zu berücksichtigen, dass der im Zusammenhang mit der Kompostanwendung stehende Anstieg des Humusgehaltes zu einer zusätzlichen Erhöhung des pflanzenverfügbaren N (Nmin) führt, was bei einer nicht reduzierten Zudüngung von N zu physiologischen Störungen bei der Kultur führen kann. Ausserdem ist zu beachten, dass mit nicht unter optimalen Bedingungen hergestelltem Kompost neue Schaderreger in die Flächen eingeschleppt werden können.
AGS Sep. 2017 (Ext. 17-18 ):
Ein Teil der 2017 durchgeführten Versuche (Kohlarten, Salate, Zwiebeln) bestätigt die Erfahrungen der Vorjahre, wonach anbautechnische Anpassungen (Bsp. Dammanbau), die Anwendung von Antagonisten und die gezielte Anwendung von organischen Düngern (Chitin, Kompost) die Kulturentwicklung fördern und den Befallsdruck von bodenbürtigen Krankheitserregern vermindern. In jüngster Zeit verursachen zusätzliche Bodenpathogene bei weiteren Kulturen ernsthafte Ausfälle. => Fortführung der Versuche. Der laufende Versuch gegen Nematoden wurde im Jahr 2018 erneuert.
Kommentare 2012-2016 gelöscht.
17-02 bisher L FS BE
Allg. Gemüse Direktpflanzung/saat von Gemüse A Es gibt Ansätze zur Direktpflanzung, bodenschonenden Bearbeitung bei Gemüse im Ausland. Dieses sind ebenso in der Schweiz nötig. AGS Sep. 2020: Auch 2020 wurden Versuche auf regionaler Basis durchgeführt.
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Priorsierung auf 1,9 setzen. Kantone machen bereits etwas.
AGS Sep. 2019:
Benötigt keine Forschungsaktivitäten im engeren Sinn. Die Fachberatung ist gefordert, die Umsetzung zu begleiten.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen, weil es bereits läuft.
AGS Sep. 2018:
Hierbei handelt es sich um ein angewandtes anbautechnisches Projekt, das auf Stufe der regionalen Fachberatungsstelle anzusiedeln ist. Im Zusammenhang mit Pflanzenschutzaspekten kann AGS bei Bedarf Unterstützung leisten.
FFG Nov. 2017:
Zwei Fachstellen sind hier aktiv. Erste Resultate und Bericht von der Fachstelle TG vorhanden und aufgeschaltet. Projekt in BE läuft auch weiter.
AGS Sep. 2017:
Soll auf regionaler Ebene abgewickelt werden. AGS bringt bei Bedarf Fachexpertise ein.
FFG 2016:
Zwei Regionale Projekte laufen. Kt. Bern versucht die Methoden den konservierende Bodenbearbeitung mit Kantonaler Fachstelle Boden und Verein No Till und Direktpflanzverfahren zu überprüfen. Kanton TG ist aktiv in der Direktpflanzung und wird eine Tagung diesbezüglich organisieren.
AGS Sept. 2016:
Anwendung der Direktpflanzung ist bei einzelnen Gemüsearten (Bsp. Kohlarten) denkbar und wird auf einzelnen Betrieben ansatzweise auch schon praktiziert (Streifenfräspflanzung). Sollte auf Pilotbetrieben, die von regionalen Fachstellen betreut werden, geprüft werden.
21-27 neu Allg. Gemüse Bodenfruchtbarkeit in Gemüsebau sicherstellen F Bodenfruchtbarkeit maschinell wiederherstellen.
Der Freiland-Gemüsebau erfordert oft täglichen Feldbegehungen, die auch bei schwierigen Wetterbedingungen durchzuführen sind. Dies ist im Tessin zum Beispiel der Fall für Zucchetti; mit mehr als 50 ha die wichtigste Gemüsekultur. Die Bodenfruchtbarkeit kann somit langfristig beeinträchtig werden.
Bodenbearbeitung ist ein wichtiges Element, um die Bodenfruchtbarkeit zu fördern und wiederherzustellen. Viele Maschinen sind heute auf dem Markt aber welche Technik eignet sich am besten, um im Gemüsebau die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu gewährleisten?
AGS Sep. 2020: Das nötige Basiswissen ist auf Stufe Forschung vorhanden. Es muss alles zusammengesetzt und unter "wissenschaftlicher Begleitung" unter Praxisbedingungen im Rahmen von Langzeit-Experimenten umgesetzt werden. HAFL hat bereits Projekte dieser Art am Laufen. Alles im Rahmen des NKG institutsübergreifend aufgleisen.
19-07 bisher AGS (nicht ExtG) Allg. Gemüse Revitalisierung des Bodens nach Hors-Sol-Kulturen G Zum Erstellen von neuen Gewächshäusern für Hors-Sol-Anbau oder bei Rekultivierung von Hors-Sol-Gewächshausflächen kann es dienlich sein, die Methode und die erforderliche Zeit für die Rekultivierung von Boden, der jahrelang verdichtet und frei von biologischem Leben war, zu kennen. Wie ist der biologische Zustand eines Gewächshausbodens im Hos-Sol-Anbau? Wie kann man ihn zu einer ausreichenden biologischen Aktivität zurückführen? Hat Hors-Sol-Anbau-in Kulturrinnen negative Auswirkungen auf den Boden? Das sind ein paar Fragen, die das Projekt beantworten soll. FFG Nov. 2019: Läuft. Sehr politisches Thema. Priorisierung auf 1.9 setzen. BAFU führt eine Studie dazu aus. Auftrag im 2018 an AGS Conthey gegeben.
FFG Nov. 2018:
Wird im Rahmen des Arbeitsprogramms BLW - Agroscope bearbeitet (nicht Extension). Problem bezüglich Annerkennung Fruchtfolgefläche ist zu bearbeiten. Stehen lassen. VSGP kann dieses Problem an der entsprechenden Stelle mitteilen.
AGS Sep. 2018:
Interessantes Thema, verlangt jedoch Ressourcen und Bearbeitung für mehrere Jahre.
21-11 neu Allg. Gemüse CO2 Steuerung im Gewächshaus G Die Steuerung der CO2 Einspeisung gewinnt an Gewicht, wenn man davon ausgeht, dass auf grüne Heizmittel umgestellt werden soll, also Erdgas wegfällt. Zugekauftes CO2 ist teuer und ebenso nicht zwingend C02 neutral bzw. grün für die Atmosphäre (da aus chemischen Prozessen gewonnen) entsprechend wichtig ist die gezielte, minimale Einspeisung zu Erreichung des optimalen Wachstumseffektes. Die Betriebe sind auf Einzel/Insellösungen aus dem Ausland angewiesen, die nicht immer langfristig gesichert sind. GIbt es Alternativen in der Schweiz?
20-15 bisher L AGS 2019/8
FS BE/FR
FiBL
Allg. Gemüse Robotik: Reduktion PSM Einsatz, optische Bilderkennung/Erkennung von Schaderregern A In Zukunft werden wir vermehrt mit Robotern arbeiten. Personaleinsatz muss reduziert werden.Ziel: Testen- und Bewerten bestehender Techniken im Praxiseinsatz in Gemüsekulturen, ebenso Weiterentwicklung. Wie ist das gesetzlich abgesichert? Versicherungen? Arbeitssicherheit? In Zukunft werden wir vermehrt mit Robotern arbeiten. Personaleinsatz muss reduziert werden. Weiterentwicklung drittfinanziertes Projekt (AgriQnet-Projekt) zu diesem Thema (laufend).
optische Erkennung von Schaderregern:
Erste Abklärungen ergeben, das automatische Bilderkennung (Deopp learning/machine learning) bei Thrips, Glanzkäfer, Cyperus und somit wohl auch bei Möhrenfliege ein Weg sind, den man ausprobieren kann. A) Gibt es weitere Organsimen die interessant sind b). Welche Ressourcen, bisherige Arbeiten Kontaktpersonen gibt es? Wageningen hat einen Algorithmus entwickelt, um Weisse Fliege im Gewächshaus automatisch zu erkennen. Es gilt, diesen auf weitere Organsimen zu übertragen und in der Produktion einzusetzen. Die SZG/ der VSGP mögen entsprechende Projekte einreichen.
AGS Sep. 2020: Das Drittmittelprojekt "Pflanzenschutzroboter" steht kurz vor dem Abschluss. Diese Technologie (Spotspraying) ist grundsätzlich praxisreif und lässt bei klassischen Pflanzkulturen mengenmässige Einsparungen an PSM von 50 - 70% zu. Damit sich der Einsatz solcher Geräte auch aus betriebs- und arbeitswirtschaftlicher Sicht lohnt, müssen auf der Grundlage des verwendeten Prototyps schlagkräftigere Folgemodelle entwickelt werden (Folgeprojekt ist beantragt). In weiteren Versuchen (Parallelprojekt) soll zudem belegt werden , dass das Driftrisiko bei dieser Applikatrionstechnik im Vergleich zu Standardtechniken deutlich reduziert ist, so dass die Gewässerschutzauflagen bei "kritischen PSM" verringert werden können.
Das Thema Bilderkennung von Schaderregern wird im Rahmen des Projekts PFLOPF bearbeitet.

FFG Nov. 2019: Stehen lassen. AGS ist dran. Es ist vorgesehen ein Anschlussprojekt einzugeben.
AGS Sep. 2019:
Das drittfinanzierte Projekt zur Weiterentwicklung des kombinierten Hack- und Spritzroboters Steketee wird 2020 noch weitergeführt. Die FG ExtG steht in engem Kontakt mit Privatfirmen und Startups, welche die kamera- und GPS-gesteuerte Hacktechnik weiterentwickeln.
optische Erkennung von Schaderregern: Ein gemeinsames Projekt von Agroscope (Vincent Michel) und des CSEM läuft. Erste, vielversprechende Ergebnisse erreicht. Ein breiter angelegtes Projekt ist in Erstellung als InnoSuisse oder als gänzlich bei Agroscope integriertes Projekt. Zunächst konzentrierte sich das Projekt auf die gemeine Spinnmilbe und Mehltau (Tomate und Erdbeere).

FFG Nov. 2018:
Weiter auf dem Radar halten und Entwicklung verfolgen.
AGS Sep. 2018:
AGS ist an der Weiterentwicklung von bereits ansatzweise vorhandenen Technologien beteiligt und bringt dabei wichtige Aspekte des Pflanzenschutzes und der Applikationstechnik ein (Drittmittelprojekte).
Projekt SZG-VSGP-Möri-kant.FachstellenBE+FR: Hackroboter Steketee wird zur kameragesteuerten Fungizid- und Insektizidspritze ausgebaut, mit der die einzelnen Kulturpflanzen gezielt behandelt werden können (crop adapted spraying) => Einsparungen an PSM bis zu 90% => erhebliche Reduktion des Runoff. Nächster Schritt: Mapping der Kulturfläche bis auf Stufe Einzelpflanze (cloud-solution) => Erfassung des Einzelpflanzenzuwachses => gezielte digitally supported Einzelpflanzenernte
Projekt Ecorobotix: Dieser autonome für die Herbizidbehandlung von Einzelunkräutern bestimmte Robi soll neben Zuckerrüben auch für Zwiebeln weiterentwickelt werden. Vor dem Eintritt in die Phase von deeper (machine) learning muss der Bildanalysealgorithmus im Hinblick auf die Erkennung der Zwiebelpflanzen und - reihen angepasst werden. Daher konnten 2018 noch keine Versuche gefahren werden.
FFG Nov. 2017 :
Projekt läuft. Weiterverfolgen.
AGS Sep. 2017:
Die ExtG ist gemeinsam mit Tänikon dran. Unter anderem ist eine Beteiligung am vom BLW finanzierten Projekt "Ecorobotix" vorgesehen => Modellkultur Zwiebeln.
FFG 2016:
Projekt läuft. Unter Suzanne Schnieper wird in Kürze eine Zusammenstellung der vorhandenen Geräte publiziert. Betriebwirtschaftliches Thema. Koordination mit Stellen, wo solche Geräte testen. (AG Betriebswirtschaft)
AGS Sept. 2016:
Alternative Unkrautbekämpfungstechnologien (Robotik, Folieneinsatz) werden auf internationalem Niveau vor allem von der Privatindustrie weiterentwickelt. AGS ist am Ball (vrgl. Demonstrationen am Salattag) und wirkt allenfalls im Rahmen von Drittmittelprojekten mit. Betriebswirtschaftliche Aspekte sollten eingehender durchleuchtet werden (vrgl. Tätigkeiten der Arbeitsgruppe Betriebswirtschaft).
17-03 bisher L FS AG
Allg. Gemüse Drohneneinsatz A,F Es werden Drohnen entwickelt, die selbständig PSM ausbringen können (Niederlanden), Ueberwachungsaufgaben erfüllen. Einsatz in der Schweiz ist zu prüfen und zu testen. AGS Sep. 2020: Auch AGS hat erste Testeinsätze begleitet und beobachtet die weitere Entwicklung
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Priorisierung auf 1.9 setzen. Abdriftgefahr gross für Nachbarkulturen.
AGS Sep. 2019:
Die ExtG stellt Gemüsebaubetrieben, die an dieser Technologie für Spezialanwendungen interessiert sind, ihre Fachkompetenz zur Verfügung. Im Übrigen gibt es ja noch die Swiss Future Farm mit PFLOPF.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen und Entwicklung weiter beobachten. Vor allem die von den Firmen entwickelte Technik weiter beobachten.
AGS Sep. 2018:
Spritzdrohnen sind selbst im Rebbau, wo diese Geräte grundsätzlich eine umweltschonendere, verlustärmere Applikationstechnik sind als der in Steillagen verbreitete Helikoptereinsatz, noch nicht abschliessend beforscht. Im Gemüsebau ist abgesehen von Betrieben, welche die einzelnen Kulturenarten sehr grossflächig und zusammenhängend anbauen, das deutlich höhere Abdriftrisiko (grösserer Abstand zur Kultur, stark reduzierte Wassermenge) zu berücksichtigen => unerlaubte Rückstände in benachbarten Gemüsekulturen.
FFG Nov. 2017:
Stehen lassen
AGS Sep. 2017:
Resultate der von Tänikon 2017 mitbetreuten Versuche zum Einsatz von Spritzdrohnen im Weinbau abwarten.
FFG 2016:
Abdriftproblem. FFG beobachtet die Entwicklung von verschiedenen Arbeiten von verschiedenen Trägern z. B. mit Tänikon. Abklärung Drittmittel-Projekt.
AGS Sept. 2016:
M. Keller war bereits in Kontakt mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (vrgl. Fachbeitrag in "Der Gemüsebau". Die Früherkennung von Schaderregern ist bei weitem noch nicht praxisreif. Die Ausbringung von PSM mit Drohnen aus der Luft muss vom BAFU und BLW bewilligt werden. Diverse Fragezeichen stehen im Raum im Hinblick auf Abdrift. Anlagerungsstudien wären erforderlich.
19-14 bisher L AGS 2019/8
FS BE/FR
FiBL
Allg. Gemüse Verminderung von Abdrift durch neue Technik F Im Aktionsplan Pflanzenschutzmittel wird die Reduktion der Risiken für Mensch, Umwelt und Kulturen durch Pflanzenschutzmittel (PSM) in der Landwirtschaft angestrebt. Die PSM sollen nur noch dort eingesetzt werden und dort ankommen, wo diese zum Schutz der Kulturen notwendig sind. Seit einigen Jahren werden in der PSM-Applikationstechnik mit magnetischen Verfahren Versuche gemacht. Jetzt scheint dabei ein Durchbruch geschafft zu sein. Die niederländische Technische Kommission für Technikbeurteilung (TCT) hat einem, von der Firma MagGrow, entwickelten System die praktische Zulassung als anerkanntes Abdrift-Reduktion System erteilt. Es verringert einerseits die Abdrift, anderseits wird auch PSM eingespart. Dabei handelt es sich um ein System von Magneten und Abdrift-reduzierenden Düsen, welche auf bestehende Geräte aufgebaut werden können. Das System wurde von der Firma i.z.m Wageningen Universität und einigen Praxisbetrieben ausführlich im Acker- und Gemüsebau getestet. Die Messungen wurden nach Niederländische CIW Norm und dem internationalen ISO22866 Abdrift-Messprotokoll durchgeführt. Im Rahmen der Massnahmen betreffend Aktionsplan Pflanzenschutzmittel sollte dieses System in der Schweiz getestet werden. Ziel ist eine möglichst baldige Zulassung in der Schweiz. AGS Sep. 2020: Sobald die beschriebene Spritze in der Schweiz eine Vertriebsfirma hat, leistet AGS fachliche Unterstützung bei allfällige Versuchseinsätzen.
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Auf Allgemein erweitern und auf einem Gemüsebaubetrieb integrieren/prüfen. Thomas Anken ist dazu informiert. In die Nachfolgethematik des Stekeete-Projektes integrieren.
AGS Sep. 2019:
die neuesten Entwicklungen und Erfahrungen müssen laufend kulturübergreifend verfolgt werden.
FFG Nov. 2018:
FFG fragt bei Agroscope Tänikon (Thomas Anken) an. Cadenazzo hat für das Gewächshaus ein entsprechendes Applikationsgerät entwickelt. Versuche beginnen im 2019.
AGS Sep. 2018:
Elektrostatische Spritzen stehen bereits seit über 30 Jahren zur Diskussion und vereinzelt auch im Einsatz. Mittlerweile gibt es auf dem Gebiete der Applikationstechnik verschiedene effektivere Neuentwicklungen, welche die Abdrift wirksamer reduzieren.
FFG Nov. 2017:
Irische Firma hat so eine Technik entwickelt. In NL verschiedene Daten mit Uni Wageningen erarbeitet. Prüfung ist sehr aufwendig. Literatur einmal sichten. Allenfalls mit Agroscope Tänikon das Gerät für den allgemeinen Ackerbau zu prüfen.
AGS Sep. 2017:
Die FG ExtG verfolgt die applikationstechnischen Entwicklungen und steht dem BLW bei der Aktualisierung der bestehenden Richtlinien bei. Synergien mit anderen Projekten (Drittmittel)?
17-52 bisher L OTM Sàrl,
AGS 2018/27
Tomaten LED-Beleuchtung G Die LED-Beleuchtung entwickelt sich bei der Tomaten-Substratkultur. Dadurch können im Winter die Erträge und die Fruchtqualität gesteigert werden. Kann sich die Beleuchtung in der Schweiz als wirtschaftlich interessant erweisen?
Die Vorteile der LED Beleuchtung bei der Tomaten-Substratkultur unter schweizerischen Bedingungen ermitteln.
Einfluss auf Erträgen und Fruchtqualität bei verschiedenen Varianten der Aufstellung und Beleuchtungsdauer untersuchen.
FFG Nov. 2019: stehen lassen
AGS oct. 2019 :
Agroscope arbeitet weiterhin an innovativen Beleuchtungen in Gewächshäusern. Versuche mit LEDs für die Deckenbeleuchtung und LEDs in den Fahrgassen (in den Kulturen) laufen. Die Ergebnisse werden per Ende 2020 erwartet.
FFG Nov. 2018:
Firma mit Beleuchtungsysteme möchten Versuche machen. Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Das kleine Projekt ist abgeschlossen. Ein umfangreicheres Projekt wird eingegebene, wenn die Firma Interesse hat.
FFG Nov. 2017:
Arbeit mit Drittmittel. Stehen lassen.
AGS Sep. 2017:
Resultat 2015 und 2016 werden veröffentlicht. Weiterverfolgung nur wenn Interesse von Produzenten vorhanden ist oder mit Drittmittelfinanzierung.
FFG 2016:
Auch Thema bei AG Betriebswirtschaft. Laufen lassen.
AGS Sept 2016:
LED-Versuch bei Tomaten wird weitergeführt. Erste Resultate werden publiziert.
21-24 neu Allg. Gemüse Einsatz Recykling Ammon.Phosphat & Qualität Gemüse A Ammoniumphosphat wird aus den ARA`s in Pilotprojekten recykliert. Dabei kommt die sogenannte Methode des Stripping (Fällens) oder Pressen (Filtrierung) zum Einsatz. Je nach verwendeten Trennverfahren unterscheiden sich die Produkte/Dünger. Es ist zu prüfen, welches dieser Verfahren am ehesten geeignet ist, damit der Dünger im Gemüsebau Anwendung finden kann. Beide Produkte sind in Versuchen anzuwenden, und Ertragsmerkmale darunter auch die sensorische Qualität, wie auch die Belastung mit allenfalls unerwünschten Substanzen (biolog. chemisch) zu untersuchen. AGS Sep. 2020: Sobald dieser Typ von Recycling-Dünger von der Zulassungsstelle für Dünger des Bundes allgemein bewilligt ist, muss sich auch die Gemüsebranche diesbezüglich Gedanken machen. Es stellt sich die Frage, ob Schwermetalle oder allfällige andere toxische Verbindungen das Wachstum oder die Produktequalität von Gemüse beeinträchtigen könnten.
18-06 bisher U AGS 2019/5
Allg. Gemüse Kaliumphosphonat-(Phosphonsäure-) Rückstände in Gemüse (sowie Obst und Beeren) A In diesem Jahr haben diverse Laboratorien Überschreitungen des Höchstwertes von Kaliumphosphonat bzw. unzulässige Rückstände unter dem Höchstwert (in der Kultur nicht zugelassene Anwendung) oder Überschreitungen des Interventionswertes für Bioprodukte in Obst und Gemüse festgestellt. Es kam zu zahlreichen Beanstandungen durch den Vollzug und den Detailhandel. Diese Ware darf nicht in Verkehr gebracht werden und muss grundsätzlich vernichtet werden, obwohl der Stoff von der EFSA und vom BLV als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft wird. Wo Kaliumphosphonat als PSM zugelassen ist, sind auch die Höchstwerte entsprechend hoch (75 bis 150mg/kg). Dort gibt es keine Probleme. Probleme kann es bei Kulturen geben, die einen sehr tiefen Höchstwert haben (2mg/kg), bzw. wenn Rückstände auch unter 2 mg/kg gefunden werden auf Kulturen in denen das Mittel nicht zugelassen ist. Manche Rückstände und Höchstwertüberschreitungen können mit dem Einsatz gewisser Düngemittel oder Pflanzenstärkungsmittel erklärt werden. Im Bio-Anbau werden auch immer wieder Rückstände unter dem Höchstwert gefunden, obwohl kein Einsatz stattfindet. Folgende Fragen sollen deshalb geklärt werden:
- Abbauverhalten im Boden: es ist ein gewisser Abbau möglich, aber es liegen zu wenig Informationen vor? Sind Altlasten möglich im Boden, Anreicherung in mehrjährigen Kulturen?
- Wie sieht es aus mit der Grundwasserbelastung?
- Halbwertszeit? Gemäss einer EU-Evaluation vom April 2005 bei 157 Tagen.
- Wäre der Einsatz von Kaliumphosphonat agronomisch sinnvoll (zur Reduktion des Einsatzes weiterer Fungizide). Wenn ja, bei welchen Kulturen?
- Kann es weitere natürliche Quellen für die Kontaminationen geben? Überschwemmungen?
Da es neben dem Gemüsebau auch den Obstbau betrifft (vor allem Beeren, Steinobst) sowie den Bio-Anbau, ist eine enge Zusammenarbeit und der Austausch mit den Extensionteams Obst und Beeren sowie dem FiBL sinnvoll.
AGS Sep. 2020: In gesetzlicher Hinsicht hat sich diesbezüglich bis jetzt nicht viel bewegt. Wachsam bleiben
FFG Nov. 2019: Weiterhin stehen lassen. Politisches Thema. VSGP sollte schauen, was im Ausland geht. Können Grenzwerte allenfalls erhöht werden?
AGS Sep. 2019:
Weiter stehen lassen.
FFG Nov. 2018:
BLV möchte laut VSGP Höchstwerte nicht nach oben korrigieren. Politisches Thema. Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Der VSGP hat die zuständigen Bundesämter angeschrieben. Das Ganze spielt sich nun auf einer höheren Ebene ab (BLV, BLW). Auf Stufe Forschung gibt es aktuell keinen Handlungsbedarf. FFG Nov. 2017: Diverse Dünger enthalten das Kalium-Phosphonat. Indikationen sind nicht vorhanden. VSGP, SOV, Swisscofel, Biosuisse hat ein Schreiben verfasst und dem BLV eingegeben mit dem Antrag zur Erhöhung des Höchstgehaltwertes. Biobetriebe haben jedoch diesbezüglich Rechtfertigungsprobleme diesbezüglich. Müssen aktiv werden. Mit den Kantonschemiker Gespräch suchen. Branchen sollen dies zusammen machen. Läuft.
AGS Sep. 2017:
Einerseits sind einzelne Dünger bewilligt, die Kalium-Phosphonat enthalten. Diese können grundsätzlich in sämtlichen landw. Kulturen eingesetzt werden. Andererseits ist ein Pflanzenschutzmittel, das diese Verbindung enthält, explizit bei einzelnen Gemüsekulturen gegen Falsche Mehltaupilze und andere bewilligt. Dort, wo dieser Stoff nur als Dünger zugelassen ist, liegt der einzuhaltende Toleranzwert zu tief. Das weitere Vorgehen zur Entschärfung dieses Problems (Erhöhung Toleranzwert) ist vom BLW und BLV zu treffen.
21-25 neu Allg. Gemüse Düngungsnormen & effektive Bestimmung der NPK Versorgung der Pflanzen F Die Düngungsnormen wurden letztmalig vor 20 Jahren angepasst. Mit Klimawandel, neuen Sorten, anderen Anforderungen auch im Bereich Umwelt, weiterhin hohen Qualitätsanforderungen sollen diese überprüft werden, sowohl was den Einsatz im organischen wie auch mineralischen Boden angeht. Neuere analytische Verfahren wie Pflanzensaftanalyse, vereinfachte Verfahren der Nmin Analytik und heute verfügbarer Technik sollen eingesetzt werden. AGS Sep. 2020: Innerhalb des FFG wurde eine Arbeitsgruppe zu diesem Thema ins Leben gerufen. Diese soll Gemüsearten bezeichnen, bei denen die aktuell geltenden Düngungsnormen die Ansprüche von modernen Sorten bzw. Anbautechniken nicht decken. In einem Folgeschritt ist das BLW diesbezüglich zu informieren und anzufragen.
21-04 neu L Allg. Gemüse NO3 im Grundwasser- Nitratprojekte F Gemüsekulturen werden im vollen Wuchs geerntet, entsprechend gibt es hohe Nmin Restmengen im Boden. Gelichzeitig wird die Düngung aufgrund von Erfahrungswerten gemacht (und nicht Messwerten), weil das Probeziehen zu intensiv ist und Marktanliegen im Vordergrund stehen. Die Sachlage hat sich geändert (Nitrogäu/Humus erhalten). Es sollte geklärt werden inwiefern die Nutzung verschiedener Methoden (Pflanzensaftanalyse/Sensoren/Düngefenster) in Verbindung mit Anbautechnik (platzierte/herkömmliche- Düngung, pflugloser/Anbau/Untersaaten/Direktpflanzung kulturspezifisch (Arten/Lang/Kurzkultur) Entlastung bringen kann . Kosten/Nutzen sind zu evaluieren und ggf ein Label zu schaffen AGS Sep. 2020: Im Rahmen von regionalen vom Bund finanzierten sogenannten Nitratprojekten wird die nitratmindernde Wirkung von verschiedenen Kulturmassnahmen auch in Gemüsekulturen untersucht. Bsp. N-Düngung in Sommersätzen unter Berücksichtigung von Nmin, Wegfuhr von Ernterückständen, Herbst- und Winterbegrünung etc. Agroscope unterstützt die Projektmitarbeitenden (Umweltschutzämter, FiBL, Hochschulen) fachlich.
17-30 bisher L AGS 2019/5
Allg. Gemüse Ertragsabhängige Düngungsnormen im Freilandgemüsebau F Im ÖLN gibt es nur eine Düngungsnorm. Es gibt Abnehmer die einen Eisberg mit 500-600gr wollen, Düngungsnorm ist aber ausgelegt für 350gr schwere Köpfe. Schwer produzierte Ware braucht mehr Dünger. Dies kann aber in der Düngerbilanz nicht berücksichtigt werden. Produzenten welche vermehrt schweres Gemüse produzieren müssen, sind bei der Düngerbilanz meist im Klinsch.
Im Salatanbau für die Belieferung von Convenience-Betrieben werden deutlich höhere Gewichtserträge erzielt als im Anbau für den Frischmarkt. Dabei stellt sich die Frage, wie weit dieser Tatsache bei der Festlegung der N-Düngung auf mineralischen Ackerböden mit mässiger N-Mineralisierung Rechnung zu tragen ist.

Durch die Senkung der Werte in den GRUDAF-Richtlinien werden die Böden für den Spinatanbau zunehmend „leerer“. Besonders in schwierigen Jahren mit hohen Niederschlägen führt dies zu Problemen beim Anbau.
Rückmeldung aus dem FFG war, dass es sich um ein Schwefel-Problem handeln könnte, was die Produktion jedoch nicht vermutet. Abklärung der N-Wirkung bei „Hochertragskulturen“ von verschiedenen Salatarten und –sorten.
Erarbeitung von Versuchsresultaten, die allenfalls als Grundlage für einen Antrag auf Anpassung der Düngungsnorm verwendet werden können.

Anpassung der Düngerichtlinien für eine verbesserte N-Verfügbarkeit beim Spinat
Versuche sollten gemacht werden. Flächen werden von den Betrieben zur Verfügung gestellt
AGS Sep. 2020: Ist eng mit 21-25 verknüpft =>zusammenlegen?
FFG Nov. 2019: AGS kann selber hier nicht aktiv werden. Anträge zu Düngungsnormerhöhungen müssen durch die Branche an das BLW gestellt werden. Dieses wird die Frage dann an AGS weiterleiten. Wenn Probleme diesbezüglich vorhanden sind, soll VSGP einen entsprechenden Antrag an das BLW stellen.
AGS Sep. 2019:
Wurde das BLW schon von der Gemüsebranche mit diesem Anliegen konfrontiert? Der Trend geht bei den verantwortlichen Bundesämtern eher in Richtung Einschränkung der N-Düngung und Erhöhung der N-Effizienz durch gezielte Massnahmen.
FFG Nov. 2018:
Für Salat ist Problem gelöst. Für Zucchetti noch weiter erforschen.
AGS Sep. 2018:
Wurde von der Gemüsebranche ein sinngemässer kulturübergreifender Antrag beim BLW deponiert?
FFG Nov. 2017:
Stehen lassen. Sobald BLW Auftrag erteilt wird, mit Branche weiter gearbeitet
AGS Sep. 2017:
Der Ball liegt bei der Gemüsebranche bzw. den KZGs, die beim BLW einen Antrag deponieren sollten. Das BLW wird in einem 2. Schritt bei der FG ExtG einen Auftrag für eine Studie deponieren.
FFG 2016:
KZG AG/SG stellen Antrag an das BLW für Spinat bezüglich Qualitätein- und Ertragseinbussen bezüglich der N - Düngungsnormen. TG klärt dies mit "grossem" Eisberg
AGS Sept. 2016:
Es wurde ein Stickstoff-/Schwefeldüngungsversuch bei Frühjahrsspinat angelegt. Infolge der durch zeitweilige Bodenvernässung punktuell aufgetretenen Schäden durch bodenbürtige Krankheiten konnten die Unterschiede in der Ertragsleistung statistisch nicht bestätigt werden. Erhöhte N-Gaben von 200 kg N/ha kombiniert mit einer Schwefeldüngung führten dennoch tendenziell zu Ertragssteigerungen. Damit die Witterungseinflüsse auf die N-Verfügbarkeit im Boden sowie der N-Bedarf der Kulturen zuverlässiger abgeschätzt werden können, sollte vermehrt mit Nmin-Proben gearbeitet werden, die in Suisse-Bilanz einen Mehrbedarf an N belegen können.
Betreffend ertragsangepasster Düngungsnormen wird vom VSGP ein Antrag ans BLW gestellt. Diese sind ansatzweise bei einzelnen Kulturen vorhanden. Eine Ausdehnung auf weitere Kulturen sollte grundsätzlich auf der Basis von ausländischen Erfahrungswerten betreffend des Nährstoffentzuges bei unterschiedlichen Ertragsniveaus möglich sein.
Kommentare 2012-2015 gelöscht.
19-09 bisher L AGS 2019/26,
FiBL
Tomaten, Gurken, Auberginen, Peperoni Optimierung der N-Düngung im geschützten Bio-Gemüseanbau G In der geschützten biologischen Gemüseproduktion genügen die vor der Pflanzung angebrachten Dünger nicht immer, um die N-Bedürfnisse der hungrigen Kulturen zu decken. Während der Kultur können zwar nur flüssige Mittel mit der Düngebewässerung angebracht werden. Diese organische Flüssigdünger sind aber sehr teuer, wenn man ausreichend Stickstoff zugeben will. Eine interessante Alternative wäre die Anbringung von Gärprodukten und sollte erforscht werden.
Ziel dieses Projektes ist allgemein die Entwicklung von Strategien zur optimierten Nutzung der flüssigen Gärprodukte im geschützten Gemüseanbau zu fördern.
FFG Nov. 2019: FiBL / AGS Conthey: Gemeinsames Projekt läuft noch eine Jahr weiter.
FFG Nov. 2018:
Laufendes Projekt mit FiBL und Agrsocope. Läuft weiter.
AGS Sep. 2018:
Projekt läuft. Eine Information der Produzenten wird im 2019 erfolgen.
FFG Nov. 2017:
Projekt mit flüssigem Gärgut laufen lassen.
AGS Sep. 2017:
Projekt wird mit FiBL 2018 fortgesetzt.
FFG 2016:
Mit dem FiBLund AGR beim BLW ein Projekt eingegeben. Läuft.
AGS Sept 2016:
Die Aufbereitung von Gärgut aus dem Prozess der Methangewinnung ist ein Forschungsthema das von Agroscope Conthey bearbeitet wird. Das Gärgut wird als Nährstoff für die Gemüsekulturen im Gewächshaus nach den Konzepten des biologischen Anbaus verwendet. Die erzielten Resultate sind sehr vielversprechend und ein Projekt zur finanziellen Unterstützung wurde 2016 in Zusammenarbeit mit dem FiBL beim BLW deponiert (Entscheid des BLW noch ausstehend).
21-07 neu Allg. Gemüse Energiefrage G Während sich der VSGP der Energieträger und Bereitstellungsfrage widmet, wäre eine Umsetzung der Erkentnisse aus Holland zum Energiesparen auch wichtig. Stichwort "het nieuwe telen" kurz HNT ("das neue Kultivieren") und "kas als energiebron" (Link , www.kasalsenergiebron.nl). Das Konzept HNT in Gewächshäusern hat zum Ziel mindestens die gleiche Produktionsleistung zu erzeilen (wie bis anhin) bei jedoch geringerem Energieverbrauch.
21-34 neu f Blumenkohl Kohlhernie in Blumenkohl und Broccoli F Verschiedene Kohlhernie resistente Sorten wie Clarina und RZ 26-207 wurden ausprobiert und es gab Versuche mit Aufkalken der Böden vor dem Setzen und Behandlung der Setzlinge mit Agrokalk, alles ohne grossen Erfolg. AGS Sep. 2020: Im konventionellen Anbau bringt der Einsatz von Branntkalk viel (Zulässigkeit Bio???). Sogenannte resistente Sorten bringen nicht das, was man sich verspricht. FiBL kann bestimmt weiterhelfen
17-34 bisher f AGS 2019/3 Karotten, Sellerie, Kohlarten Empfindlichkeit von Alternaria und Cercospora-Arten auf verschiedene Fungizide F Blattflecken können durch verschiedene Erreger verursacht werden. In letzter Zeit konnte beobachtet werden, dass es eine Tendenz gibt, dass sich das Spektrum von Alternaria- zu Cercospora-Arten verschiebt. Bei der Karotte z.B. sind nur Fungizide gegen Alternaria bewilligt, viele Schäden (mit sehr ähnlicher Symptomatik) jedoch sind durch Cercospora verursacht. Es ist aber nicht bekannt, ob die Wirkung von Fungiziden gegen Alternaria sich gleich verhält bei Cercospora. Diese Kenntnisse wären für einen erfolgreichen Schutz der Kulturen jedoch von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grunde soll die Wissenslücke geschlossen werden. AGS Sep. 2020: Problem bei Karotten dank neuer bewilligter Fungizide entschärft. => Umstellung der Fungizidstrategien
FFG Nov. 2019: Kopfkohle machen Probleme. Fungzidversuche sind gelaufen und es sollen weitere gemacht werden.
AGS Sep. 2019:
Dank zusätzlicher neuer Bewilligungen von modernen Fungiziden wird sich die Situation bei Karotten entschärfen. Bei Kohlarten, insbesondere bei Broccoli, verursacht Alternaria in gewissen Regionen schwerwiegende Ausfälle. Zurzeit laufen bei AGS entsprechende Bekämpfungsversuche.
FFG Nov. 2018:
Anwendungsempfehlung publizieren? Intensive Intersuchungen haben gezeigt, dass als Alternaria angesprochene Krankheit nicht immer Alternaria ist. Praxis wünscht einen Schnelltest zu Alternaria. Agroscope prüft, ob dies möglich ist einen solchen zu entwickeln. Kann anschliessend im Seeland mit Kt. FR / BE getestet werden.
AGS Sep. 2018:
Die 2018 durchgeführten Untersuchungen bestätigen, dass die Bedeutung von Cercospora bei Karotten bisher unterschätzt wurde. Bei einem überwiegenden Teil der untersuchten Blattproben lagen Mischinfektionen von Alternaria und Cercospora vor. Bei der Fungizidauswahl sollten daher Mittel mit breiter Wirkung bevorzugt werden. FFG Nov. 2017: Es gibt grosse Unterschiede zwischen diesen zwei Krankheiten hinsichtlich der Wirksamkeit von verschiedenen Wirkstoffen. Erstbefall des einen oder anderen Pilzes ist entscheidend. Weitere Informationen folgen.
AGS Sep. 2017:
2017 durchgeführte Beobachtungen und Untersuchungen zeigen, dass das Schadpotenzial von Cercospora bei Karotten ebenso hoch wie dasjenige von Alternaria ist. Weitere Bearbeitung im Rahmen eines Drittmittelprojektes.
FFG 2016
: Laufen lassen, da Alternaria und Cercospora Blattflecken gleiche Symptome zeigen. Firmen werden gebeten wie allfällige Wirkstoffe auf diese zwei Pilzkrankheiten wirken. Um Probematerial aus den Regionen wird gebeten.
AGS Sept. 2016:
Im Rahmen des diagnostischen Teils eines drittfinanzierten Projektes zur Optimierung der Bekämpfung von Blattkrankheiten bei Karotten werden entsprechende Abklärungen gemacht. Zu diesem Zwecke wird Probematerial aus verschiedenen Regionen benötigt.
21-18 neu L Salades lactuca, Chicorée pommée et chicorée à feuilles Lutte contre le rhizoctone brun (Rhizoctonia solani) F Le rhizoctone brun (Rhizoctonia solani) provoque des pertes de récoltes fréquentes et graves dans les cultures de salades et chicorées (scarole et frisée). La recherche agronomique doit étudier une approche stratégique et holistique combinant : mesures prophylactiques, antagonistes biologiques et substances actives afin de proposer une solution aux producteurs. AGS Sep. 2020: Der offiziell gegen Rhizoctonia bei Salaten bewilligte Stamm von Bacillus subtilis (FZB24) hat in verschiedenen Versuchen eine nachweisbare krankheitsunterdrückende Wirkung gezeigt. Von AGS wurden verschiedene weitere Antagonistenstämme geprüft. Zurzeit werden verschiedene Massnahmen geprüft, welche die Wirksamkeit von Antagonisten weiter erhöhen könnten
19-01 bisher L AGS 2019/11 Stangensellerie Bekämpfungstrategie von Colletotrichum acutatum F Verkrauselung des Laub von Stangensellerie verursacht von Colletotrichum acutatum.
Von AGS konnte der diagnostische Nachweis erbracht werden, dass die bislang vor allem im Tessin aufgetretenen Virus-ähnlichen Symptome bei Stangensellerie auf einen pilzlichen Krankheitserreger zurückzuführen sind.
AGS Sep. 2020: Es wurde eine breite Palette von Fungiziden geprüft. Die Wirksamkeiten sind allgemein ernüchternd Der Hebel muss vor allem bei der Saatgutqualität und Jungpflanzengesundheit angesetzt werden.
FFG Nov. 2019: Kein Virus sondern ein Pilz, welcher übertragen wird. Arbeitstitel muss umgeschrieben werden (Zikaden/Phytoplasmen mit Colletotrichum acutatum ersetzen). AGS bleibt daran.
AGS Sep. 2019:
Es wurde ein breites Sortiment an modernen Fungiziden in Cadenazzo gegen Colletotrichum geprüft. Mit keinem der versuchsweise eingesetzten Mittel wurde eine Befallsreduktion erzielt. Diese Krankheit kann über Saatgut und Jungpflanzen übertragen werden. Die Saatgutdesinfektion mit Dampf sowie andere Hygienemassnahmen solllten auf ihre Wirksamkeit untersucht werden.
FFG Nov. 2018:
Versuch nochmals machen im 2019 in Cadenazzo.
Spritzversuch. Wege der Jungpflanzen abklären (bezüglich allfälligem Vorbefall).
AGS Sep. 2018:
Die bisher Viren oder Phytoplasmen zugeschriebenen Schäden sind auf den pilzlichen Erreger Colletotrichum acutatum zurückzuführen.
Diese Krankheit wurde 2018 erstmals auf breiter Basis nachgewiesen und ist im angrenzenden Ausland noch weitgehend unbekannt. M. Jermini hat in Absprache mit M. Lutz einen Wirksamkeitsversuch durchgeführt. Kurzfristig kommen vor allem Fungizide in Frage, die bei dieser Kultur bereits gegen eine andere Krankheit zugelassen sind => Extrapolation.
Es stellt sich die Frage, ob dieses Problem durch Bewilligungserweiterungen für grundsätzlich wirksame Fungizide gelöst werden kann oder ob weitere Zusatzabklärungen im Rahmen eines Extensionprojektes erforderlich sind.
FFG Nov. 2017:
Läuft weiter. Agroscope interne Gruppe unter Leitung von Reto Neuweiler.
AGS Sep. 2017:
Falls Problem 2017 erneut aufgetreten ist, forschungsmässige Bearbeitung im Rahmen eines für das AP 18-21 vorgesehenen Agroscope-Projektes zur Bekämpfung von Viren, Phytoplasmen und Bakterien im Gemüsebau.
FFG 2016:
Zytoplasmen ist ein neuer zunehmender Bereich der Schadorganismen. AGR Cadenazzo ist hier dran. Laufen lassen.
AGS Sept. 2016:
Problem vorerst diagnostisch durchleuchten. Wirtspflanzen und Vektoren abklären und bekämpfen.
21-31 bisher L AGS M. Jermini
Zucchetti Cladosporium (Krätze) an Zucchetti F Die Wirkung von den erlaubte PSM ist leider nicht ausreichend. Die Probleme nehmen jährlich zu (trotz, Fruchtfolge, und eine gute Abwechslung von den PSM). Neue Bekämpfungsstrategien sind notwendig. Wirkstoff werden als wenig wirksam beschrieben. Wie ist der Stand bei Zulassungen, Aktivitäten zur Resistenzzüchtung. Das JKI in D arbeitet daran. Daher sollte sich Agroscope an diesen und ähnlichen Aktivitäten beteiligen. Gleichzeitig kann das know-how in der Schweiz erhöht werden, welches sich deutlich unter der kritischen Schwelle befindet. Ebenso kann Wissenstranfer/Weiterbildung durch Arbeit an Themen stattfinden . Die Betriebe haben gezeigt, dass sie sich beteiligen (PepMV, Cladiosporium survey), AGS Sep. 2020: Sobald Signum auch bei Zucchetti bewilligt ist, können breiter abgestützte Fungizidstrategien zur Anwendung kommen (vgl. Pflanzenschutzprobleme)
FFG Nov. 2019: Wegen Ressorcenproblemen im 2018 konnten Versuche nicht durchgeführt werden. Im 2019 nun durchführen. Signum ist in der Überprüfung und Firma gibt verschiedene Erweiterungen für Signum ein. Erschwerend wirkt, dass diese Anträge nur noch einmal pro Jahr eingegeben werden können.
AGS Sep. 2019:
Hat die Firma ein minor use-Gesuch gestellt?
FFG Nov. 2018:
Minor-use möglich. Keine Krankheit 2018 aufgetaucht. Weitere Versuche in Cadenazzo machen.
AGS Sep. 2018:
Gegen Cladosporium bei Zucchetti ist in Belgien Signum zugelassen (minor use-Gesuch möglich). Die Firma sollte nochmals angefragt werden.
Aktuell werden von M. Jermini im Tessin Bekämpfungsversuche bei Zucchetti durchgeführt.
FFG Nov. 2017:
Minor use für Signum. Agroscope Cadenazzo sucht Lösung i. R. v. Extension.
AGS Sep. 2017:
Spektakuläre neue Fungizide zur Bekämpfung der Krätze sind nicht in Sicht. AGS Cadenazzo klärt vor Ort ab.
FFG 2016:
Versuch wird von AGR durchgeführt im 2017.
AGS Sept. 2016:
Obwohl neue Wirkstoffe zugelassen und Wartefristen verkürzt wurden, scheint das Problem noch nicht gelöst zu sein. Fungizidstrategie nochmals grundsätzlich durchleuchten. Situation im Ausland abklären.
20-02 bisher L AGS 2019/10
FiBL
Zwiebeln falscher Mehltau der Zwiebeln
Zwiebel-Halsfäule
F Durch den Wegfall von Wirkstoffen (z.B. Chlorothalonil) wird die Bekämpfung von falschem Mehltau der Zwiebel in Zukunft noch anspruchsvoller. Ziel soll sein, eine (Fungizid-)Strategie zu entwickeln, um den falschen Mehltau der Zwiebel auch in der Zukunft optimal bekämpfen zu können.
Auch Zwiebelhalsfäule (Botrytis aber auch weitere Erreger) verursachen grosse Ausfälle in der Bioproduktion. Biokompatible Mittel und Mittelkombinationen zur Reduktion der Probleme testen.
AGS Sep. 2020: AGS hat 2020 in verschiedenen Regionen Strategieversuche gegen den Falschen Mehltau durchgeführt. Dabei wurden auch nicht chemisch-synthetische Produkte sowie neue Fungizide berücksichtigt. Während alternative Produkte bei Zwiebeln kaum einen nachweisbaren Effekt hatten, fiel ein bisher in der Schweiz noch nicht bewilligter chemisch-synthetischer Wirkstoff sehr positiv auf. Die Mehrzahl der aktuell bewilligten herkömmlichen Fungizide löste das Mehltauproblem kaum.
Es wurde eine Serie von Speisezwiebelproben aus dem Seeland auf den Befall duch Fäulnispilze untersucht. Auf vielen Proben lag ein Befall vor

FFG Nov. 2019: FiBL macht auch Versuche zu Falschem Mehltau an Zwiebeln. FiBL und AGS tauschen sich diesbezügliche einmal aus. Bez. Zwiebelhalsfäule sind im Kanton FR grössere Probleme aufgetreten Es ist nicht immer ganz klar welche Ursache (Erreger) zugrunde liegt. aGS möchte das Problem gerne bereits auf dem Feld sehen und nicht erst im Lager. Zusammelgen mit Projekt 20-02. 2019 gingen bei AGS dazu keine Schadensmeldungen ein.
AGS Sep. 2019:
Für 2019 sind Strategieversuche zur Bekämpfung des Falschen Mehltaus vorgesehen. Dabei sollen auch nicht chemisch-synthetische Mittel berücksichtigt werden.
FFG Nov. 2018: Stehen lassen. Problem (Zwiebelhalsfäule) 2018 nicht aufgetaucht.
AGS Sep. 2018: 2018 gingen im Diagnoselabor, vermutlich bedingt durch die überwiegend trockene Witterung, kaum Zwiebelproben mit Verdacht auf Halsfäule ein. In 2 Fällen verursachten Fusarium und Phoma schwerwiegende Schäden.
FFG Nov. 2017: FiBL bleibt am Ball. Mathias Lutz konzentriert sich nächstes Jahr auf diese Kultur. Versucht das Problem richtig zu erkennen, da oft falsch diagnostiziert. Aufruf an Fachstellen, Proben einzusenden! Inforama Seeland, kann Versuchssorten zur Überprüfung der Sortenanfälligkeit der Agroscope zur Verfügung stellen.
AGS Sep. 2017: Diagnostische Abklärungen sind derzeit an verschiedenen Zwiebelherkünften im Gange.
FFG 2016: FiBL schaut dies im Rahmen der Pflanzenschutzmassnahmen an. AGR und FiBL tauschen sich diesbezüglich aus.
AGS Sept. 2016: Problem vorerst diagnostisch durchleuchten. Anwendung von Schutzkulturen.
20-19 bisher L AGS 2019/10 Knoblauch Fäulnisprobleme bei der Lagerung und Trocknung F, N Fäulnis am Lager ist nicht direkt bekämpfbar. Die Ursache ist häufig im Pflanzgut zu finden. Agroscope hat eine vielversprechende Vorarbeit geleistet um eine Behandlung zu entwickeln um die Fäulnis einzudämmen, diese müssen nun in Praxis übertragen werden. Die Trocknungsbedingungen sollten auch angeschaut werden. AGS Sep. 2020: Im Produktionsjahr 2020 wurden verschiedene Produzenten fachlich begleitet, um eine Problemanalyse zu machen. Neben boden- und pflanzgutbürtigen Pathogenen haben vor allem der Trocknungsvorgang und die Lagerungstechnik einen grossen Einfluss. Versuche zur Desinfektion des Pflanzguts und dessen Beimpfung mit Antagonisten werden zurzeit ausgewertet
FFG Nov. 2019: Versuche sind am Laufen. Problem einer typischen Nischenkultur. AGS macht hier weiter. Priorisierung auf 1,9 ändern.
AGS Sep. 2019:
Die ExtG hat 2018/2019 Tastversuche zur Desinfektion von Pflanzgut und Beimpfung von Pflanzgut mit Antagonisten durchgeführt. Auf dieser Erfahrungsgrundlage werden 2018/2019 unter Praxisbedingungen entsprechende Versuche im grösseren Umfang durchgeführt.
17-60 bisher L AGS 2019/23 FiBL, OTM Sàrl,

Basilikum Bekämpfung des falschen Mehltaus Peronospora lamii an Basilikum. G Ab Mitte Juli leidet der geschützte Basilikum-Anbau systematisch an Befall von falschem Mehltau, mit katastrophalen Folgen. Gegenwärtig werden verschiedene Anbaumodelle verwendet (Erdkultur mit Folienmulch, Substratkultur, Tunnel- oder Glasanbau, mit oder ohne aktive Belüftung usw.). Folglich ist es nicht einfach, die auf die Ausdruckfähigkeit von Peronospora auf Basilikum Einfluss nehmenden Faktoren zu ermitteln.
Forschen nach welche Faktoren die Ausdruckfähigkeit von Peronospora lamii auf Basilikum beeinflussen.
AGS Sep. 2020: AGS hat verschiedene nicht chemisch-synthetische Mittel auf ihre Wirkung gegen den Falschen Mehltau bei Basilikum getestet. Von diesen hatten einzelne eine mittlere bis gute Wirkung
FFG Nov. 2019: AGS ist mit minimalen Aufwand dabei.
AGS Sep. 2019:
Läuft. Gegenwärtig finden in Conthey Versuche statt und sie werden im Jahr 2020 weitergeführt werden. Die Versuche untersuchen die Wirkung zur Einschränkung der Mehltausporenbildung. von roten bzw. weissen LED-Beleuchtungen in der Nacht. Parallel dazu arbeitet Agroscope an der thermodynamischen Entfeuchtung des Basilikum-Produktionsgewächshauses zur Einschränkung der Mehltausporenbildung. Dieser Versuch läuft bei einem Bio-Basilikumproduzenten und wird auch im Jahr 2020 weitergeführt.
ExtG: Es werden aktuell Wirksamkeitsversuche mit nicht chemisch-synthetischen Mitteln zur Erarbeitung von Wirksamkeitsstudien durchgeführt. Diese werden zur Einreichung von Bewilligungsgesuchen benötigt.

FFG Nov. 2018:
Versuche laufen in Conthey. Agroscpe ist mit verschiedenen Produzenten im Gespräch diesbezüglich. Abklärungen laufen. Biotauglichkeit der Wirkstoffe (Lücken). Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Die Versuche im 2018 in Conthey mit Rotlicht ergaben eine ungenügende Wirksamkeit in Kulturen, welche mehrere mals geschnitten werden. Der Grund ist eine ungenügende Belichtung der unteren Blättern, dadurch funktioniert die Verhinderung der Sporulation durch das Rotlich nicht mehr. Für 2019 ist ein Versuch mit Rotlicht für die Produktion von Basilikum im Topf vorgesehen.
FFG Nov. 2017:
In Conthey läuft es weiter und in Cadenazzo folgen auch weitere Versuche. FiBL bleibt in dieser Gruppe auch weiter aktiv.
AGS Sep. 2017:
In diesem Jahr wurden Versuche in Conthey (LED) und in Cadenazzo (Podukt) realisiert. Die Versuche sollen im Jahr 2018 fortgesetzt werden.
FFG 2016:
Versuch in Cadenazzo läuft. Treffen hat stattgefunden. FiBL hier auch sehr aktiv. Laufen lassen.
AGS Sept 2016:
Eine Sitzung zwischen Agroscope Conthey (V. Michel), OTM und einer Gruppe von Produzenten vom Kanton VD und GE ist organisiert.
18-11 bisher L FS FR,
AGS 2019/9,
AGS 2019/21
Nachtschattengewächse Colletotrichum coccodes G Der Befall von Kulturen mit C. coccodes nimmt schleichend zu. Die (langzeit) Wirkung von Verfahren zur Bekämpfung ist wenig bekannt. Begleitung von Betrieben, Beprobung, Analyse ggf. mehrerer Verfahren (vorher nachher, über Zeit) und Veröffentlichung der Ergebnisse. FFG Nov. 2019: Eigenes Thema, verschiedene Versuche laufen und es sind auch welche im 2020 geplant. GH und Freiland bearbeiten dies zusammen.
FFG Nov. 2018:
Verschiedene Versuche laufen. Problem wird immer akuter. Jungpflanzen und Anzuchtsubstrat werden zusätzlich dazu auch noch angeschaut. Projekt läuft weiter.
AGS Sep. 2018:
Drei Produzenten im Tessin hatten einen sehr starken Befall von Tomaten mit C. coccodes Ende August 2018. BEST4SOIL wird Methoden zur Bekämpfung von C. coccodes verbreiten, aber möglicherweise kommt das Problem auch mit den Jungpflanzen.
FFG Nov. 2017:
Thema allgemein für Gemüsebau erweitern, da diese Krankheit neu auch im Freiland auftritt. Agroscope Gruppe bearbeitet dies gemeinsam. Verschiedene Aktivitäten sind geplant, damit diese Krankheit besser eingeschätzt werden kann.
AGS Sep. 2017:
Diese Krankheit ist auch ein Problem auf dem offenen Feld und in Kartoffeln. Diskussion mit den Beteiligten an diesen Kulturen.
21-22 bisher L Firmen/FFG
Tomaten Cladiosporium (Samtfleckenkrankheit) an Tomaten G Grosse Probleme mit der Samtfleckenkrankheit in Tomaten (Gewächshaus und Folientunnel). Die Resistenzen in den Tomatenzüchtungen sind durchbrochen! Es ist nur Cercobine (Thiophanatemethyl) bewilligt mit ungenügendem Erfolg. Wirkstoff werden als wenig wirksam beschrieben.
Wie ist der Stand bei Zulassungen, Aktivitäten zur Resistenzzüchtung. Das JKI in D arbeitet daran. Daher sollte sich Agroscope an diesen und ähnlichen Aktivitäten beteiligen. Gleichzeitig kann das know-how in der Schweiz erhöht werden, welches sich deutlich unter der kritischen Schwelle befindet. Ebenso kann Wissenstranfer/Weiterbildung durch Arbeit an Themen stattfinden . Die Betriebe haben gezeigt, dass sie sich beteiligen (PepMV, Cladiosporium survey),
FFG Nov. 2019: Zum Teil ungenügende Wirkung von Priori Top, vor allem bei hohen Temperaturen. Züchter sind auch daran resistente Sorten zu bekommen. Vor allem auch ein Klimaproblem im Gewächshaus.
Produkt von Syngenta könnte allenfalls Abhilfe schaffen. Stehen lassen.

VSGP Oct. 2019:
Priori Top ist bereits zugelassen.
AGS Sep. 2019:
Hat die Fima bereits geantwortet?
FFG Nov. 2018:
VSGP frägt bei Syngenta nach. Problem nicht nur für Gemüse, sonder auch gerade für Obst und Beeren angehen. Eine Firma macht Wirkungsversuchediesbezüglich. Resultate 2019?
AGS Sep. 2018:
In der Schweiz sind zusätzlich zu Cercobine noch die beiden Produkte Priori Top und Cydeli Top zugelassen. Letzeres wird in der Schweiz zur Zeit nicht verkauft. Die Firma Syngenta sollte deshalb angefragt werden, das Produkt auch in der Schweiz zu vermarkten. Beide Produkte haben eine Wartefrist von 3 Tagen. In Italien ist bei Tomaten zusätzlich Signum gegen die Cladosporiose bewilligt. Die Firma sollte angefragt werden.
FFG Nov. 2017:
Alle Züchter haben die Informationen auch von den zwei neuen Stämmen. Züchter müssen die Resistenzzüchtung auf dies zusätzlich ausrichten. Kein Minor use Verfahren möglich. Bahnbrechende Wirkstoffe im Ausland auch nicht bekannt. Agroscope behält dies im Auge (Extension). Wenn Wirkstoff auftaucht, wo gute Wirkung hat, wird Agroscope aktiv.
AGS Sep. 2017:
Problem muss ganzheitlich angegangen werden (inkl. Sortenwahl). Es sind keine bahnbrechenden Fungizide in Sicht.
FFG 2016:
Auf züchterischem Wege angehen. Züchtung muss hier aktiv sein. Vorhandensein von C5 ist bestätigt. Weitere Stämme scheinbar auch schon vorhanden. Dies wird in die Züchtung bereits integriert. Resistenzen brechen laufend. Allenfalls Extensionprojekt. VSGP frägt Syngenta an zum bewilligten aber nicht verkauften Wirkstoff. Weitere Wirkstoffe sind auch noch vorhanden und die Firma diesbezüglich sind anzugehen. Plantum.NL GEVES (F) definieren neue Resistenzen. Wenn definiert, können Züchter diesbezüglich angefragt werden.
Bioseite auch berücksichtigen.
AGS Sept. 2016:
Muss vor allem auf züchterischem Wege angegangen werden. Mehrere Cladiosporum Stämme sind hier involviert.
Kommentare 2012-2015 gelöscht.
19-23 bisher L Broccoli Falscher Mehltau, Alternaria in Bio Broccoli F Woher kommt es? Wie kann man Kopffäule in Bio Broccoli vermeiden? Gibt es Mittel? Technische Lösungen? AGS Sep. 2020: Es wurde auf einem Privatbetrieb eine grosse Palette von verschiedenen Fungiziden eingesetzt. Der Versuch ist noch laufend. Die Auswertungen folgen
FFG Nov. 2019: Könnte mit dem Extensionprojekt bearbeitet werden, da dort nicht nur Alternaria, sondern auch Falscher Mehltau bearbeitet wird.
AGS Sep. 2019:
Auf Praxiseinsendungen von Broccoli mit diesen Symptomen wurde überwiegend Alternaria diagnostisch nachgewiesen. 2019 wurde bei AGS ein Versuch zur Prüfung von verschiedenen Wirkstoffen gegen diese Krankheit angelegt. Auswertung folgt Ende Oktober.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen, da Problem in der Praxis besteht. In die Lücken verschieben. Broccoli minor use. Priorisierung auf 1.9 ändern.
AGS Sep. 2018:
Der Bioanbau ist angesprochen. Gibt es diesbezüglich bereits Praxis- und Versuchserfahrungen? Saatguthygiene/-desinfektion. Einsatz von biotauglichen nicht-chemischen Mitteln?
21-03 neu Allg. Gemüse Status und Wirksamkeit der Desinfektion in Hors-sol Kulturen G Es kann versucht werden mit verschiedenen Techniken zu desinfizieren (Langsamfilter, UV chemisch etc.) Wissen über den Einsatz welcher Technik und deren Wirksamkeit in der Praxis gibt es nicht. Auch sind Schwachstellen wie Verbindung aller Häuser über einen Strang der Nährlösung Ausbreitungswege bestehender und neuer Krankheiten (Agrobacterium, Colletotrichum) und behindern allenfalls die Bekämpfung/Ausrottung im Quarantänefall.
Schritt 1: Erfassung Ist Situation in Betrieben 2. Analyse der Wirkung der Desinfektionsverfahren. 3. Vergleich /Gegenüberstellung 4. Suche nach Lösungen /Folgeschritte
21-19 neu Nachtschattengewächse Leitfaden zur Hygiene & Virusprophylaxe in Gewächshäusern/Tunneln von kleinen- grossen Betrieben G Das Merkblatt zur Hygiene in Gewächshäusern, herausgegeben von Agroscope, ist eine gute Basisdokumentation. Für die konkrete Umsetzung auf Betriebsebene (kleine, mittlere, grosse Betriebe getrennt) benötigt es einen Leitfaden mit konkreten Massnahmen, gestuft nach Prioritäten und Varianten von deren Umsetzung abgestimmt auf die Betriebsgrösse. (Bspe sind in SwissGAP Kontroll-/Checklisten zu sehen). Dieses gibt den Betriebleitern konkretes, anschauliches Anschauungs- und Umsetzungsmaterial. Gleichzeitig kann es, wenn standardisiert, im Schadensfall als Dokumentation der Bemühungen des Betriebes gelten, wie auch deren Bewertung. Diese Listen werden regelmässig aktualisiert und um Erfahrungen aus Forschung wie auch Praxis/national/international erweitert.
21-26 neu L Allg. Gemüse Problemunkräuter im Gemüsebau F Verschiedene Problemunkräuter wie Cyperus esculentus, Abutilon theophrasti, Reynoutria japonica, Bidens spp., Artemisia vulgaris, Commelina communis usw. richten im Schweizer Gemüsebau grosse Schäden an. Deshalb sind Massnahmen dringend nötig:
1. Bekämpfungsstrategien (mechanisch und/oder chemisch) sind dringen vorzubereiten.
Oft werden diese Unkräuter durch Extensivierung und Biodiversität gefördert. Zum Beispiel Reynoutria japonica wird entlang von Flüssen durch mechanische Säuberungsschnitte verschleppt. Die öffentlichen/pricaten Dienstleister, welche solche Arbeiten ausführen, sollten deshalb dringend über die Problematik aufgeklärt werden.
2. Die Aufklärungsarbeiten/Informationen sollten national durchgeführt und koordiniert werden.
AGS Sep. 2020: In den vergangenen Jahren wurden verschiedene bekannte und potenzielle neue Problemunkräuter bearbeitet und dazu jährlich 2 bis 3 Merkblätter erstellt, die auch konkrete Hinweise zur Bekämpfung enthalten. Diese Arbeiten sollen auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.
Für die regionale Weiterbildung sind die Kantone und Gemeinden (z.B. Pflanzenschutzfachstellen) zuständig.

19-24 bisher L Allg. Gemüse Drahtwurm A Drahtwürmer (Agriotes sp.) verursachen im Gemüsebau (Salat, Möhren, Lauch, Schalotte, Zwiebel...) grosse Schäden. Es wird festgestellt, dass die Schäden Jahr für Jahr häufiger werden. Das Fehlen von Insektiziden (Granulat) zur Bodenbehandlung ist ein Problem in der Schweiz aber nicht in der EU. Zu diesem Problem kommt demnächst der Wegfall der Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide zum Beizen des Samenguts (Gaucho...). Die Situation ist gravierend und hinterlässt einen Berufsstand ohne Lösung. Die Zulassung eines Insektizids in Granulatform der Art von Karate WG oder gleichwertig ist notwendig.
Zunahme von Schäden von Drahtwürmer im Freiland und im gedeckten Anbau an mehreren Kulturen, es fehlen wirksame Bekämpfungsstrategien.
AGS Sep. 2020: Die Wirkung von Antagonistenpräparaten ist in Kurzkulturen bei kurzfristigem Einsatz. AGS hat einen Langzeitversuch angelegt. Resultate folgen
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Erste Ergebnisse wurden an der PFS - Tagung vorgestellt. Nicht alle Fragen sind geklärt, weiterer Forschungsbedarf.
AGS Sep. 2019:
In der Romandie hat OTM in Absprache mit AGS Bekämpfungsversuche mit Attracap bei verschiedenen Gemüsekulturen durchgeführt. Die ExtG führt aktuell solche Versuche bei Süsskartoffeln durch. FFG Nov. 2018: Läuft sehr viel an der Agroscope in Reckenholz im Ackerbau. Es sind keine neue Wirkstoffe vorhanden, die vielversprechend sind. Keine Ressourcen diesbezüglich vom Standort Wädenswil einbringen. Extension Gemüsebau ist hier im Kontakt mit dem Reckenholz.
AGS Sep. 2018:
Agroscope (Projektleitung G. Grabenweger) führt vertiefte Untersuchungen im Ackerbau (Schwerpunkt Kartoffelbau) durch. Die im Rahmen dieser Studien gewonnenen Erkenntnisse lassen sich gleichermassen im Gemüsebau umsetzen. Es bringt nichts, wenn die Gemüsebauforschenden versuchen, parallel dazu das Rad nochmals zu erfinden.
https://www.kartoffel.ch/fileadmin/redaktion/pdf/Branche/2__Drahtwurmbekaempfung_Ansaetze_G._Grabenweger.pdf
http://www.pag-ch.ch/fileadmin/Fichiers_PAG/pdf/3._Nat._Ackerbautagung/9._Eckard_D.pdf FFG Nov. 2017: Agroscope Wädenswil verfolgt, was Reckenholz diesbezüglich macht. Politisch angehen. Es fehlen für die Firma Versuchsflächen im Gemüsebau mit Drahtwurmbefall.
AGS Sep. 2017:
Die von Agroscope Reckenholz auf dem Gebiete des Feldbaus durchgeführten Untersuchungen werden mitverfolgt. Methoden, die bei Ackerkulturen eine gute Wirklung zeigen, werden auch im Gemüsebau geprüft.
FFG 2016:
laufen lassen. Bekämpfung des Schädlings in Ackerkulturen wird intensiv am Reckenholz geprüft. Was kann allenfalls für Gemüsekulturen übernommen werden. Info dazu im 2017 was allenfalls gelaufen ist.
Mit dem BLW die Situation besprechen, da wirkvolle Wirkstoffe in der Welt vertrieben werden. Schadenspontential (mit KZG's und Pflanzenschutzstellen) einmal abschätzen und mit dem BLW Kriterien zu einer Bewilligung erarbeiten. Lead: FFG-Sekretariat.
AGS Sept. 2016:
Da inskünftig kaum neue Bodeninsektizide bis zur Bewilligung gelangen werden, gewinnen alternative Methoden im Rahmen der Gesamtfruchtfolge deutlich an Bedeutung. Alternative Bekämpfungsmethoden mit Antagonisten stehen auf Stufe "Grundlagenforschung" in Entwicklung. AGS pflegt den Kontakt mit FachkollegInnen von anderen Instituten und Forschungsgruppen.
18-04 bisher L Lückenindikationen 2014, FiBL
AGS 2019/6,
FS FR
Allg. Gemüse Nützlinge gegen Gemüsefliegen A, F Nützlingseinsatz: Kohlfliege befällt Radieschenkulturen im Gewächshaus. In den Niederlanden und Frankreich waren Versuche im geschützten Anbau und Nützlingseinsatz erfolgreich. Weitere Literaturrecherche (F, Nl), dann Praxisversuche mit Kombinationen von Macrocheles robustulus, Hypoaspis miles, Steinernema feltiae, alles bereits kommerziell genutzte Nützlinge, bei denen Wirkung vs Kohlfliege gezeigt werden konnte. AGS Sep. 2020: Wirkung von kurzfristigem Nützlingseinsatz unter Freilandbedingungen sehr unsicher. Ähnlich sah es beim versuchsweisen Einsatz von Antagonisten aus (vgl. abgeschlossenes Drittmittelprojekt FLYIPM). Im nun 2. Versuchsjahr wird der Netzeinsatz bei Rüben geprüft (Drittmittelprojekt SZG-VSGP). Die Auswertungen im Vorjahr waren ermutigend. In diesem Jahr stehen die Auswertungen noch bevor.
FFG Nov. 2019: AGS ist daran den Einsatz von Netzen zu untersuchen. Auch im Ausland nichts Neues zu den Fliegen im Pflanzenschutzbereich. Stehen lassen. Siehe auch AgrQnet Projekt (20 - 18, Lfn 7).
AGS Sep. 2019:
Im Rahmen eines drittfinanzierten internationalen Forschungsprojekts FLYIPM werden alternative Bekämpfungsstrategien wie die Bekämpfung mit entomopathogenen Organismen und die Anwendung von Repellenzien entwickelt. Zudem werden im Rahmen eines Kleinprojekts Abklärungen zur Optimierung des Netzeinsatzes gemacht (SZG, KZG AG, AGS, Privatfirma, Teilfinanzierung BLW).
FFG Nov. 2018:
Auch EU mässig nichts neues. VSGP soll BLW darauf hinweisen, dass bei Wirkstoffrückzüge hier ein grösseres Problem entsteht. AGR ist im Projekt FLYIPM vertreten und verfolgt das international. Prüfen ob mit Spot Spraying / Bandspritzung, d.h. mit gezielter Applikation die bis anhin bewilligten Wirkstoffe erhalten werden könnten
AGS Sep. 2018:
Im Rahmen eines europäischen Drittmittelprojektes, an dem auch AGS beteiligt ist (FLYIPM), werden unter anderem auch nicht chem. Bekämpfungsmethoden mit entomopathogenen Organismen durchgeführt. Diese Entwicklung solcher Methoden steht erst am Anfang.
FFG Nov. 2017: Projekt ist angelaufen. Abdrift wird beim Gemüsebau ein Problem sein, da oft verschiedenen Kulturen nahe beieinander. Läuft als Drittmittelprojekt.
AGS Sep. 2017: Bei Agroscope wurden auch 2017 Versuche zu alternativen Bekämpfungsmethoden durchgeführt. Neu wird dieses Problem auf internationalem Niveau im Rahmen des Drittmittel-finanzierten Projektes C-IPM FLYIPM bearbeitet. Dadurch ergeben sich wertvolle Synergien. Agroscope verfolgt auch die Bewilligungssituation im Ausland.
FFG 2016: Weiter laufen lassen. Zusätzlich IPM-Projekt eingereicht.
AGS Sept. 2016: In Zusammenarbeit mit der Uni Neuchâtel und einer Schweizer Privatfirma wurden erste Versuche mit entomopathogenen Nematoden durchgeführt. Die mit dieser Methode bisher erzielten Wirkungsgrade waren bescheiden. Sowohl hinsichtlich der eingesetzten Organismen als auch bezüglich Formulierung und Ausbringtechnik besteht noch erheblicher Optimierungsbedarf.
Kommentare 2012-2015 gelöscht.
20-18 bisher L 2019/6 Allg. Gemüse Einnetzen von Kulturen gegen Gemüsefliegen
kleine Kohlfliege
A, F, G Einnetzen der Kulturen: Momentan wird untersucht, ob die Kulturen mittels Netzeinsatz vor der Eiablage geschützt werden können. Es stehen Fragen bezüglich Umsetzung (Gerätentwicklung), der Wirksamkeit (Wahl der Netze) und der Wirtschaftlichkeit (Mehrkosten) im Raum. Weiterführend sollte geprüft werden, ob die Technik und die Erfahrung auf weitere Kohlarten (z.B. Broccoli etc.) und auch auf Karotten (Möhrenfliege) übertragen werden kann. Netze könnten helfen die Kultur im Freiland gegen schwerbekämpfbare Insekten zu schützen (z.B. im Broccoli u.a. Freilandgemüse gegen Wanze). Effizienterer und sicherer Einsatz von Kulturschutznetze sind zu prüfen (Teilmechanisierung / weniger Luftfeuchtigkeit).
Für Radies, Rettich im gedeckten Anbau sollte ein Netzeinsatz gegen Erdflöhe und Springschwänze ebenfalls geprüft werden (keine chemische Mittel dagegen bewiligt)
In dem europäischen Projekt FlyIPM sollen mit europäischen Partnern gemeinsam neue Bekämpfungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Der Wissenstransfer über Fortschritte und Kenntnisse soll fortgeführt werden.
AGS Sep. 2020: Das AgriQnet-Projekt läuft weiter.
Im nun 2. Versuchsjahr wird der Netzeinsatz bei Rüben geprüft (Drittmittelprojekt SZG-VSGP). Die Auswertungen im Vorjahr waren ermutigend. In diesem Jahr stehen die Auswertungen noch bevor.

FFG Nov. 2019: Ein AgriQnet-Projekt ist diesbezüglich angelaufen. Produkte für Rettich, Radies: ichts in der Pipeline, auch im Ausland nichts. Netzeinsatz ist möglich. Mit Kaolin im 2018 Tastversuch gefahren und im 2019 kann allenfalls auch mit weitteren Wirkstoffen weiter gemacht werden. In Kohlfliege Netzproblematik Projkete 20 - 18 (Lfn 7) bzw. 20 - 20 (Lfn 20) integrieren und allgemeine die Probleme beim Netzeinsatz einmal beleuchten.
AGS Sep. 2019: Es wurden Tastversuche mit Kaolin-haltigen Produkten bei Radieschen durchgeführt. Die so behandelten Pflanzen waren für Erdflöhe weniger attraktiv.

AGS Sep. 2019:
Angesichts der stark eingeschränkten chemischen Bekämpfungsmöglichkeiten ist diese Problemstellung zukunftsträchtig. Aktuell werden unter Praxisbedingungen erste Untersuchungen zur Bekämpfung der Kohlfliege bei Kohlrüben durch Netzüberdeckung durchgeführt (KZG AG, AGS). In einem vom BLW finanziell unterstützten Projektteil werden technische Lösungen, welche eine Rationalisierung des Auslegens und Öffnens der Netze ermöglichen, entwickelt (SZG, Firma Möri). Es wurden Tastversuche mit Kaolin-haltigen Produkten bei Radieschen durchgeführt. Die so behandelten Pflanzen waren für Erdflöhe weniger attraktiv.
FFG Nov. 2018: Gibt keine Wirkstoffe gegen Kohlfliegen. Einnetzung möglich. Collembolen sind im jungen Stadium mit Steinmehle möglich zu bekämpfen. In Extension verschieben umd diese Frage diesbezüglich abzuklären.
AGS Sep. 2018: Die Kohlfliege wird im Rahmen eines Drittmittelprojektes bearbeitet. Dabei werden die verschiedenen Wirtsarten berücksichtigt.
FFG Nov. 2017: Private Versuche gelaufen mit Kalkstickstoff. Jedoch keine Wirkung. Agroscope ist hier im Rahmen des Extensionprojektes "Bodenschädlingen" aktiv. Wird weiter verfolgt.
AGS Sep. 2017: Versuche mit Kalkstickstoff und anderen alternativen Mitteln durchgeführt. Wirksamkeit?
FFG 2016: Versuch wird 2017 wiederrholt.
AGS Sept. 2016: Aus Kapazitaetsgruenden konnten keine Versuche durchgefuehrt werden.
Kommentare 2014-2015 gelöscht.
21-28 neu U Allg. Gemüse Regulierung von Insekten F Insekten übertragen viele Krankheiten: welche Produktionssysteme helfen bei der Regulierung von Insekten? (Metastudien, die vorhandenes Wissen zusammentragen) AGS Sep. 2020: Diesbezüglich gibt es zwischen den verschiedenen Schädlingen und Kulturen enorme Unterschiede. Es gibt nur wenige Massnahmen, die gegen die meisten Schädlinge eine Wirkung haben. => spezifischere Betrachtung nötig
15-28 bisher L AGS 2019/6 Chicorée Witloof Chicorée Minierfliegen F In Chicorée kommen 3 Arten* von Minierfliegen vor und richten Schaden an. Probleme bereitet vor allem die 3. Generation ab Mitte August bis zur Wurzelernte. Die Minierfliegenlarven gelangen mit den Wurzeln in die Lagerung und Treiberei. Da sie minieren und dabei die Triebknospen beschädigen, entsteht massives Seitentriebwachstum in der Treiberei. Die Zapfen werden unverkäuflich und es kann zum Ernte-Totalausfall kommen. Es gibt derzeit kein Produkt, das in der CH zur Bekämpfung der Minierfliegen bewilligt ist. Bewilligungssituation Ausland: In Belgien sind Dimethoat-haltige Produkte bewilligt. In Deutschland ist neben Karate Zeon (Lambda-Cyhalothrin) noch der Wirkstoff Abamectin in Chicorée gegen Minierfliegen zugelassen.
Zulassung mindestens eines Wirkstoffs, der gegen *Napomyza cichorii, *Liriomyza huidobrensis und *Ophiomyia pinguis eingesetzt werden kann. Die Behandlung der 2. / 3. Generation (später Herbst) ist dabei besonders wichtig!
Nur wenn dieser späte Minierfliegenbefall bekämpft werden kann, wird vermieden, dass befallene Wurzeln eingelagert werden. Optisch ist der Schaden erst bei der Treiberei sichtbar und führt zu enormem Rüstaufwand und Totalausfall.
AGS Sep. 2020: Die Chicoréeminierfliege tritt in einzelnen Regionen auf und das im Jahresverlauf sehr sporadisch. Fallen wurden in der West- zund Ostschweiz installiert, um mehr Anhaltspunkte zum Auftreten dieses Schädlings zu erhalten.
FFG Nov. 2019: Versuche sind mit AGS am Laufen. Fliegen werden gefangen und gezüchtet bei AGS.
AGS Sep. 2019:
Es laufen Fallenversuche in der Romandie zwecks Monitoring der Flugaktivität der Chicoréeminierfliege, die von Andi Bühler betreut werden.
FFG Nov. 2018:
In Frankreich wurde Tiemetoat gestrichen. West Schweiz hat bezüglich dem Schaderreger ein Monitoring. Im letzten Jahr Schadinsekt nicht aufgetreten. Versuche somit nicht durchführbar gewesen.
AGS Sep. 2018:
Wurde 2018 in einzelnen Produktionsgebieten ein Monitoring durchgeführt? Der Bekämpfungserfolg hängt von einer gezielten Terminierung der einzelnen Bekämpfungsmassnahmen ab. In Belgien ist der Wirktoff Abamectin gegen die Chicorée-Minierfliege zugelassen => minor use-Gesuch stellen.
FFG Nov. 2017:
Läuft
AGS Sep. 2017:
Wird gemeinsam mit der Kohl- und Möhrenfliege im Rahmen eines Projektes zur Bekämpfung von Gemüsefliegen bearbeitet (Ext. 16-11)
FFG 2016:
laufen lassen in Zusammenarbeit mit Chicorée - Produktion.
AGS Sept. 2016:
Im Rahmen des Lückenindikationsprojektes wird auf eine Bewilligung von zusätzlichen Insektiziden hingearbeitet (minor use Verfahren). Das Monitoring wird in Befallsregionen weitergeführt.
Kommentare 2010-2015 gelöscht.
20-04 bisher L AGS 2019/1 Kohlarten Erdflohvorkommen und -bekämpfung in Kohlarten F Der Klimawandel scheint sich auch bei den Erdflöhen bemerkbar zu machen. Auch der Wegfall verschiedener Wirkstoffe verschärft das Problem: Betriebe mit Kohlarten haben vom Frühling bis in den Herbst mit Erdflöhen zu kämpfen. Im Rahmen eines Projekts soll abklärt werden, welche Erdfloh-Arten (Kohlerdflöhe/Rapserdfloh) sich auf den Kohlarten im Gemüsebau befinden und wie es sich mit deren Lebenszyklen verhält in Anbetracht der steigenden Temperaturen. (Alternative) Bekämpfungsmöglichkeiten / Bekämpfungsverfahren sollten nochmals gesichtet werden. AGS Sep. 2020: 2020 wurden erneut Versuche zur Wirksamkeit von verschiedenen nicht chemisch-synthetischen Mitteln durchgeführt. Dabei zeigte Kaolin einmal mehr eine befallsmindernde Wirkung Ebenfalls eine Befallsminderung in Chinakohl bewirkte eine Untersaat von Alexandrinerklee.
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Weitere Versuche sind durchzuführen.
AGS Sep. 2019:
2019 wurden von der ExtG Tastversuche mit Kaolin durchgeführt. Es wurde eine Teilwirkung gegen Erdflöhe erzielt. In der Fachliteratur gibt es Hinweise, dass einzelne entomopathogene Mikroorganismen ebenfalls zumindest eine Teilwirkung haben.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Bei einigen Kulturarten ist die direkte chemische Bekämpfung mit den zugelassenen Insektiziden bei hohem Befallsdruck (Hitzeperioden) schwierig. Vereinzelt können bestehende Lücken durch die Einreichung von minor use-Gesuchen geschlossen werden. Es werden die neuesten Entwicklungen in der AGS-Forschungsgruppe 16.7 Ökologischer Pflanzenschutz im Ackerbau mit der Anwendung von entomopathogenen Pilzen gegen Bodenschädlinge verfolgt.
FFG Nov. 2017:
Laufen lassen.
AGS Sep. 2017:
Zur Absicherung und Ergänzung der Versuche 2017 sind im nächsten Jahr nochmals entsprechende Abklärungen zu machen.
FFG 2016:
Stehen lassen. Versuche werden auf verschiedene Standorte in der Schweiz ausgedehnt.
AGS Sept. 2016:
Einzelfallweise ist die Bewilligungssituation bei den verschiedenen Geemüsearten abzuklären, um dringende Lücken aufzudecken. Alternative Bekämpfungsmethoden stehen auf Stufe "Grundlagenforschung" in Entwicklung. AGS pflegt den Kontakt mit FachkollegInnen von anderen Instituten und Forschungsgruppen.
19-28 bisher L FS FR,
AGS 2019/6
Kohlarten Weisse Fliegen in Kohlarten F Verschiedene Wirkstoffe sind im Rosenkohl gegen die weisse Fliege (noch) zugelassen. Mit dem Wegfall des Wirkstoffes Methomyl ist die Bekämpfung jedoch bedeutend anspruchsvoller geworden. Rosenkohl ist eine sehr lange Kultur. Die diversen zugelassenen Pyrethroide können diesen Sommer wegen der Hitze nicht eingesetzt werden. Es soll geprüft werden, welche ökonomisch sinnvollen Pflanzenschutzstrategien gegen die weisse Fliege eingesetzt werden können, damit in der Schweiz weiterhin marktfähiger Rosenkohl angebaut werden kann. AGS Sep. 2020: Die im Vorjahr wirksamsten Mittel wurden in diesem Jahr erneut bei Broccoli geprüft. Insbesondere mit einem Fettsäuren-Produkt wurde eine gute Wirkung erzielt. Im Rahmen des Lückenindikationsprojekts wird auch nach neuen chemischen Mitteln gesucht (siehe Liste Pflanzenschutzprobleme).
FFG Nov. 2019: Projekt läuft weiter. Beratungsring Gemüse, Ins, und Landi Seeland AG sind hier aktiv in Zusammenarbeit mit AGS.
AGS Sep. 2019:
Die Federführung liegt bei den zuständigen regionalen Beratungsstellen im Seeland. Die ExtG hat Versuche zur Wirksamkeit und Optimierung des Einsatzes von von nicht chemisch-synthetischen Alternativen (inkl. Gesteinsmehle und Öle) durchgeführt.
FFG Nov. 2018:
Auf alle Kohlarten erweitern. Verschiedene Wirkstoffe wären möglich. Benevia (Du Pont) wäre deren Wirkung zu testen. Bei der Beurteilung dieses Wirkstoffes kann es allenfalls Probleme geben in der Schweiz. DeBref aus dem Elsass wäre eine weitere Möglichkeit zu prüfen. Movento wurde vom BLW diesbezüglich abgelehnt. Rückstandsdaten abwarten und anschliessend mit dem BLW in Verbindung setzen.
AGS Sep. 2018:
Eine wirksame Bekämpfung der weissen Fliege war 2018 erneut eine sehr grosse Herausforderung. Es stellt sich die Frage, wie weit eine Bewilligungserweiterung für Azadirachthin auf weitere Kohlarten das Problem entschärft.
Es muss nach ganzheitlichen Lösungsstrategien gesucht werden unter Berücksichtigung der Applikationstechnik, der Einsatzstrategie für die zur Verfügung stehenden Insektizide und von alternativen Bekämpfungsmethoden. Ein entsprechendes Projekt läuft aktuell in der Region Seeland unter Leitung der Rosenkohlzentrale, der kantonalen Fachstellen und des IP-Beratungsrings.
FFG Nov. 2017:
Läuft weiter. AGS Sep. 2017: Ein kurzfristiges Bekämpfungskonzept zur Schadensbegrenzung wird zurzeit im Austausch mit den regionalen Beratungsstellen und den Bewilligungsbehörden entwickelt. Die gesamte Problematik sollte nochmals vertieft durchleuchtet werden im Hinblick auf die Optimierung der Wirksamkeit der eingesetzten Insektizide.
21-38 neu L Rosenkohl Qualitätserhalt von Schweizer Rosenkohl durch neue Nachernteverfahren F Durch den Wegfall verschiedener PSM ist der Rosenkohl-Anbau in der Schweiz durch die Kohlfliege und die Weisse Fliege akut gefährdet. In der Anbautechnik/Pflanzenschutz sind die Alternativen ausgereizt.
Wegen den Insekten muss ab der Saison 2021 der gesamte Rosenkohl voraussichtlich vor der Vermarktung gewaschen/gerüstet werden (Russtau).
Beide Hauptanbaugebiete (BE/FR und SG) suchen mit ihren Abnehmern gemeinsam nach Lösungen im Nacherntebereich. Durch die Entwicklung einer spezifisch für den Rosenkohl konzipierten Desinfektionseinheit im Seeland und einer Trocknungsanlage im St. Galler Rheintal soll der Anbau von Rosenkohl in der Schweiz sichergestellt werden (Drittmittel-Projekt).
AGS Sep. 2020: Wird im Rahmen eines AgrIQnet-Projekts (Antragsteller SZG/VSGP) bearbeitet
21-13 bisher L Beratungsring Seeland, FS FR,
FiBL
Allg. Gemüse Nachhaltiges Management von Thrips
Bekämpfungsstrategie
F, G Spritzversuche mit unterschiedlichsten Mitteln, die wir per Blaufallenmonitoring begleitet haben zeigten, dass Insektizideinsätze keine nachhaltigen Effekte bringen. Es sind enorme Schäden bei Lauchgewächsen, Weisskohl, Salat und GWH-Kulturen zu verzeichnen. An einer umfassenden Strategie (Lebensweise, Vermehrungsdynamik, alternativen zu PSM) muss dringend gearbeitet werden. Aktuelle Mittel (Wirkstoffe) welche noch wirken: Audienz (Spinosad), Pyrinex (Chlorpyrifos), Vertimec (Abamectin). Überprüfung der Wirksamkeit der bewilligten Mittel. Im Bioanbau ist bisher nur Audienz zur Bekämpfung von Thrips zugelassen. Grundsätzlich steht damit ein sehr gutes Mittel zur Verfügung. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich mit der Zeit Resistenzen bilden. NeemAzal wäre für den Bioanbau eine gute Alternative zu Audienz.
Vorschlag L. Collet: 1. Entwicklung einer App um Thrips auf Blautafeln einfach zu identifizieren und
zu zählen. 2. Prüfung der These, dass Salate/Fenchel von Thrips befallen werden, Salate v.a. bei Zeitpunkt Abreife Getreide. 3. Festlegung Bek schwellen und Weiterentwicklung bestehender Ansätze unterfinanz. Beteiligung von Bund & Branche
AGS Sep. 2020: Thema weiterverfolgen und dabei vor allem nicht die Bewilligungssituation bei den chemichen Mitteln aus den Augen verlieren.
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Auch Problem des Wissenstransfer in die Praxis. Strategiefrageproblem. Versuche dazu fehlen dann meist. Lückenindikationsproblem. Ganzheitlich anschauen. Verschiedensten Wirkstoffe sind weltweit vorhanden. Firmen könnten diesbezüglich wieder einmal angegangen werden. Die Firmen haben Interessen dieses Problem zu bearbeiten und Wirkstoffe allenfalls auch zu bewilligen.
AGS Sep. 2019:
Die Ergreifung von verbeugenden Massnahmen (Bewässerungsstrategie) scheinen sich in der Praxis in Ergänzung zu chemischen Mitteln zu bewähren, um den Befallsdruck von Thripsen zu reduzieren. Im übrigen wären neue Wirkstoffe, die bislang in der Schweiz noch bei keiner Kultur bewilligt sind, erforderlich. Konnten in der Bioforschung 2019 neue Erfahrungen gesammelt werden?
FFG Nov. 2018:
Neem Azal neu bewilligt. Weiter auf dem Radar halten. Nützlingsförderung wichtig. Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Die Thripsbekämpfung stellt auch im konventionellen Anbau eine grosse Herausforderung dar. Befallsverminderung durch Bewässerungsstrategie (Versuche Inforama). Neueste Erkenntnisse aus dem Bioanbau?
FFG Nov. 2017:
FiBL keine Aktivitäten mit alternativen Produkten. Stehen lassen.
AGS Sep. 2017:
Auf regionaler Ebene weiterführen unter Einbezug von FiBL.
FFG 2016:
Stehen lassen, weiterverfolgen. Entwicklung App ggf. i. R. v. Drittmittel-Projekt diskutieren.
AGS Sept. 2016:
Auf der Schiene der direkten (chemischen) Bekämpfung zeichnen sich bei Schlüsselkulturen wie Zwiebeln und Lauch keine bahnbrechenden Erfolge ab. Bei den übrigen aufgeführten Arten ist die aktuelle Bewilligungssituation mit derjenigen in EU-Staaten abzugleichen => Lückenindikationen.
Kommentare 2013-2015 gelöscht.
21-05 neu U Allg. Gemüse DNA/rna/Proteinbasierte Erkennung von Schaderregern G Thrips palmii gehört zu den Quarantäneorganismen. Doch wie sieht er genau aus und wie unterscheidet er sich von anderen Thrips, wie erkenne diesen Produzenten/Berater etc. Daher bitte:
Thrips palmii DNA Erkennung sowie ebenso für andere Krankheiten (Diagnostik stärken)
AGS Sep. 2020: Molekularbiologische Methoden haben einen Sinn, wenn es um Feinunterscheidungen und Routinediagnosen geht (ja/nein-Frage). Diese Technik ist ausgereift und wird von Privatlabors als Dienstleistung angeboten.
21-16 neu Korbblütler Lutte contre les pucerons G Le futur retrait de produits fait craindre quant à la protection des salades contre les pucerons. La lutte contre ce ravageur doit faire l’objet de recherche pour offrir des solutions qui permettent aux producteurs d’atteindre les critères de qualités requis. AGS Sep. 2020: Diese Problemstellung gewinnt stark an Bedeutung
20-10 bisher AGS 2019/4
AGS 2019/28
Nachschattengewächs (Tomate, Aubergine) Bekämpfung von Schädlingen, primär Rostmilbe (Asculops lycopersici) und Spinnmilbe (Tetranychus urticae) in Tomaten und Auberginen G Die Rostmilbe und die gemeine Spinnmilbe sind weiterhin ein grösseres Problem bei Tomaten und Auberginen, insbesondere im Bioanbau. Die Rostmilbe befällt unsere Tomatenkulturen immer sehr früh; die Schäden in Form von "rostigen" Stängeln und Früchten sind den Kulturen abträglich. Die klebrige Behaarung der Tomatenblätter schränkt den Einsatz von Raubmilben ein. 19-11: Vorbeugung von Rostmilben, Nützlinge, Pflanzenschutzbehandlung mit Wartezeiten unter 3 d
Welche Strategie anwenden gegen diese Schädlinge? Es benötigt die aktvie Suche nach Parasiten und Prüfung deren Wirksamkeit. Die Suche nach alternativen Behandlungsmitteln in den Kulturen gegen diese Schädlinge (v.a. Rostmilbe) muss ein vorrangiges Forschungsprojekt sein.
FFG Nov. 2019: Gesuch von Firma eingereicht. Abwarten, stehen lassen.
VSGP Okt. 2019:
Firma plant eine Erweiterung für Kumulus in Tomaten einzureichen.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen. Netzschwefel ist nicht mehr Rückstandspflichtig. Tomaten sind nicht minor crop. Firmen könnte diesbezüglich angegangen werden, Bewilligungen ein zugegeben. VSGP fragt nach.
AGS Sep. 2018:
Dieser Schädling tritt auch in den europäischen Ländern vermehrt auf. Im Rahmen der Pflanzenschutzprobleme (Lückenindikationen) wurde Netzschwefel vorgeschlagen. Versuche von AGS (S. Fischer) belegen eine gute Wirkung. Nützlinge? Für Netzschwefel werden im Zusammenhang mit Bewilligungsgesuchen neuerdings keine Rückstandsstudien mehr gefordert. Es sollte eine Firma dazu motiviert werden, ein Bewilligungsgesuch zu stellen.
21-36 neu U Allg. Gemüse Erdfloh, Thrips, Weisse Fliege: Allerweltsschädlinge werden zum Problem I Mit dem Rückzug von Mitteln und Wirkstoffen werden Schädlinge ein Problem, die bisher als hinnehmbar /wenig problematisch galten. In den Fachbüchern hat sich der Text/Information hierüber entsprechend seit 20-30 Jahren nicht geändert, d.h. Wissen über diese Erreger und deren Bekämpfung gibt es nicht mehr oder wurde nicht weiter entwickelt. Grosse Probleme auch im Rosenkohl. Hingegen gab es bei Kohldrehherzmücke , Drosophila, Halyomorpha Fotschritte durch erhöhten Mittel/Ressourceneinsatz.
Es sollen daher für die obige Erreger,die sich fortlaufend ein weiteren Wirtskreis erschliessen (sprich mehr Kulturen befallen) die Bemühungen intensiviert werden, zu bekämpfen, und zwar vor Ort.
AGS Sep. 2020: Die einzelnen Schädlinge müssen getrennt und in Verbindung mit konkreten Kulturen betrachtet werden
Bearbeitung unter Lückenindikationen und Pflanzenschutzstrategien. Es müssen konkrete Schaderreger und Kulturen bezeichnet werden.

19-33 bisher U FS AG, Beratungsring Doldenblütler
Karotte,
Knollensellerie, Stangensellerie, Knollenfenchel
Möhrenfliege I Einsatz von Repellenten prüfen, Insektizid steht keines in Aussicht.
Eingabe Text: Wir überwachen unsere Felder schon seit Jahren mit Gelbfallen. Wir werden betreut durch die Fachstelle für Gemüsebau Liebegg. Die Wohnsiedlungen wachsen rasant und immer schneller an die Landwirtschaftszone. Der Konflikt bezüglich Arbeitszeiten, Lärmemissonen und Pflanzenschutz ist allgegenwärtig! Bei einer Überschreitung der Schadschwelle beginnen wir mit der Bekämpfung und dies jeden 2. Tag ab 21 Uhr im Sommer! Daher rührt der Ruf des Giftmischers und Umweltverschmutzers! Es wäre so einfach mit einem Wirkstoff in Granulatform die Durchfahrten mit der Spritze um ein Vielfaches zu reduzieren! Es stehen wichtige Volksentscheide bezüglich Landwirtschaft an, spielen sie also nicht den Gegnern in die Karten!
AGS Sep. 2020: Wie sind die aktuellen Praxiserfahrungen?
FFG Nov. 2019: Bezüglich Repellenten laufen Versuche mit dem Beratungs Ring Gemüse, Ins. Zum Teil gute Ansätze und Wirkungen. Basis Chitinhemmer. Auch im AG laufen diesbezüglich Versuche. Weitere Versuche sollten hier jedoch gemeinsam und koordiniert laufen.
In Extension verschieben und hier löschen. Koordination mit AGS und allen momentanen Partner, welche hier aktiv sind.

AGS Sep. 2019:
Es stehen keine Insektizide zur Verfügung, die in der Schweiz gegen die Möhrenfliege zugelssen werden könnten. Extension- und Betriebswirtschaftsprojekte sind laufend.
FFG Nov. 2018:
Politisch nicht möglich. Möhrenfliege wird im Projekt FLYICP europaweit bearbeitet. Im Extensionprojekt wird dies auf dem Radar gehalten. Stehen lassen für Abklärung.
AGS Sep. 2018:
Die Anwendung von Insektizidgranulaten ist höchst umstritten und auch im übrigen Europa nur noch vereinzelt zugelassen.
20-08 bisher L Allg. Gemüse Ausdehnung des Gemüsebau-Warndiensts auf die Romandie A In der Deutschchweiz einschliesslich Tessin besteht ein überregionales Warndienstnetz, an dem sich regionale Beratungsstellen aktiv beteiligen. Die auf diese Weise gesammelten und aufbereiteten Informationen werden gebündelt in der deutschen und italienischen Version der GBI publiziert. In der Westschweiz gibt es bislang kein solches Monitoringnetzwerk und dementsprechend wird die Befallssituation in der französischen Version von GBI auch nicht kommuniziert. Dies empfinden einzelne Westschweizer Abonnenten als Ungleichbehandlung. Es stellt sich die Frage, ob mit den Beratungsstellen in der Westschweiz nach dem Vorbild der übrigen Landesregionen ein Warndienst-Netzwerk aufgebaut werden soll. AGS Sep. 2020: Der Kanton Wallis und OTM haben sich dazu bereit erklärt, Informationen zum Auftreten von einzelnen Schädlingen in ihren Gebieten zu liefern. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung
FFG Nov. 2019: Von der West-CH erhälten die GBI keine Informationen, da niemand in der Region dazu aktiv ist.. Aufbau von Kapazitäten mit reg. Charakter wären nötig. VS (Vincent Günter) schaut mit Céline Gilli, dass man zu Informationen für das GBI aus dieser Region kommt. VD (M. Baladou) macht dies nur für Weisse Fliege und Fliegen allgemein. Es ist wichtig, dass Daten zusammengetragen werden um auch etwas für die Westschweiz zu machen. C. Sauer klärt ab, was es für die Romandie diesbezüglich genau braucht.
AGS Sep. 2019:
Einzelne Berater und Produzenten stören sich daran, dass in der französischen Ausgabe der GBI keine Hinweise zum Befallsdruck der einzelnen Schaderreger enthalten sind. Dieser Unterschied beruht darauf, dass es in der Romandie kein geschlossenes Fallennetzwerrk gibt. Um zuverlässige Warnhinweise machen zu können, müssten konkrete Werte aus der Region vorliegen. Die Felderhebungen und die Fallenbetreuung müssten von den regionalen Beratungsstellen durchgeführt werden. Es stellt sich die Frage, ob die dafür notwendigen Ressourcen zur Verfügung stehen.
17-12 bisher L Diverse FS, Beratungsring,
AGS 2019/1
AGS 2019/3
AGS 2019/7
Allg. Gemüse Ausbau Schädlingsmonitoring Warndienst, Früherkennung von Schädlingen (Monitoring), Neophyten A Der Warndienst ist wesentlicher Bestandteil eines optimalen und reduzierten Pflanzenschutzeinsatzes sowie der Information und Beratung von Produktion und Fachstellen. Er muss angesichts des Klimawandels intensiviert werden. Es besteht eine nationale Zusammenarbeit zwischen Fachstellen und Agroscope, da Schadorgansimen keine Rücksicht auf kantonale Grenzen nehmen und Anliegen des Gemüsebau idR nationale Anliegen werden. Diese Dienstleistung ist auszubauen.
Recherche, Kontaktaufnahme/Austausch mit Experten im Ausland. Kompetenz ausbauen im Bereich invasive Unkräuter bzw. einheimischen Unkräuter, die zu einem Problem werden könnten.
Anlaufstelle sein für Gemüseproduzenten, wenn unbekannte Unkräuter auftauchen. Bei Auftreten Branche gezielt informieren. Bekämpfungsstrategien aus dem Ausland prüfen und bei Bedarf weitere Ansätze prüfen.
AGS Sep. 2020: Das Netzwerk der beteiligten Partner funktioniert bestens. AGS wird dieses Aufgabengebiet weiterhin betreuen.
FFG Nov. 2019: AGS setzt hier Ressourcen ein. Neue Schadorganismen sind laufend auf dem Radar der AGS und werden so automatisch in das MonitoringAGS aufgenommen.
AGS Sep. 2019:
Weiterführung unter Mitberücksichtigung von neu aufkommenden Schaderregern. Stärkerer Einbezug der regionalen Fachstellen.
FFG Nov. 2018:
Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Der Warndienst wird unter Berücksichtigung des Auftretens von neuen Schaderregern laufend angepasst. Da der Warndienst eng verknüpft ist mit einer wissenschaftlichen Diagnosefachkompetenz, können neue Schaderreger frühzeitig erkannt und identifiziert werden. Es besteht ein intensiver Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene (EPPO, IOBC.....)
FFG Nov. 2017:
Warndienst läuft mit den Fachstellen. Grundauftrag im Rahmen des Aktionsplans. Stehen lassen, wird weiter geführt. Weiterbildung durch Agroscope von Fachstellenleiter und Personal der Betriebe. Drittmittelprojekt?
AGS Sep. 2017:
Gewinnt im Zusammenhang mit dem Aktionsplan für Pflanzenschutzmittel noch mehr Bedeutung => weiterführen, ausbauen. Die regionalen Fachstellen sollten noch besser einbezogen werden und sich bei Monitoringaufgaben noch aktiver beteiligen (Ressourcenfrage).
FFG 2016:
Laufen lassen. Allenfalls Drittmittel-Projekt. Weiterentwicklung der Methoden in Projektskizze aufnehmen. In Aktionsplan Pflanzenschutz vorgesehen.
AGS Sept. 2016:
Im Rahmen der 2015 bei den regionalen Fachstellen gestarteten Umfrage wurde verschiedentlich Artemisia (Beifuss) als neues Problemunkraut genannt. Ebenfalls zunehmende Probleme verursachen Schachtelhalme. Gegen Artemisia wurden erste Bekämpfungsversuche gestartet.
Kommentare 2014-2015 gelöscht.
19-19 bisher L FR, SG
AGS
Allg . Gemüse Sporenfallen und Diagnosedienst für die Krankheiten im Gemüsebau entwickeln. Kombinierte Nutzung Wetterstation für Bewässerung und Vorhersage Pflanzenschutz F Um den Einsatz von Fungiziden zu reduzieren, diese ausschliesslich bei nachweisbarer Infektionsgefahr verwenden. Sporenfallen auf dem Feld könnten möglichst zeitnah drohenden Befall mit falschem Mehltau, Botrytis und anderen wichtigen Gemüsekrankheiten (falscher Mehltau und Botrytis an Zwiebeln, falscher Mehltau an Salat...) anzeigen. Das Consortium Prisme (www.prisme.ca) entwickelte diese Methode in Kanada. (Siehe Beitrag 30% weniger Fungizide, Der Gemüsebau 3/2018).
Teilmobile Wetterstationen, kombiniert mit Sensoren (Bodenfeuchte, IR etc ) bieten auch die Möglichkeit Pflanzenschutzvorhersage Modelle laufen zu lassen: Es könnten dort auch zukünftig weitere Fallen für Monitoring angedockt werden. Die Kombination der Daten aus mehreren Stationen in einer Region in ausreichender Dichte , mit Einspeisung in das Internet der Dinge sind zu prüfen. Ziel kollektives Projekt: Projekteingabe 2018: Agroscope, AndermattBiocontrol, Grangeneuve (hat Bewässerungsprojekte), Hafl , Betriebe, SZG und ggf. weitere Interessierte.
AGS Sep. 2020: Die interessierten Fachstellen wurden wie im Vorjahr von AGS fachlich unterstützt. Die verwendeten Prognosemodelle sind weiter verbesserungwürdig
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Regionen sind hier am Forschen und AGS unterstützt sie dabei.
AGS Sep. 2019:
Die ExtG wirkte in einzelnen Regionalprojekten fachlich unterstützend mit. Zielorganismus war der Falsche Mehltau von Zwiebeln.
FFG Nov. 2018:
Regionalprojekt. SG arbeitet daran. Jedoch Mithilfe von weiteren Akteuren. AGS hilft bei der Bonitierung im Rahmen von ihren Ressourcen. ev. Drittmittelprojekt.
AGS Sep. 2018:
Im Ausland sind in geschlossenen Gebieten mit grossflächigem Anbau derselben Kultur und homogenen klimatischen Bedingungen zum Teil Warnsysteme dieser Art auch im Gemüsebau im Einsatz. (Beispiel Deutschland, ZWIPERO im Zwiebelanbau) In Gebieten mit grosser kleinklimatischer Variation und eher kleinflächigem Anbau ist die Anwendung solcher Systeme sehr aufwändig. Die Anpassung und Neuentwicklung von Programmen sind sehr arbeits- und kostenintensiv. Solche Gesamtsysteme sind bereits im freien Handel erhältlich. Es besteht daher durchaus die Möglichkeit, dass einzelne Regionen mit dieser Technologie eigene Erfahrungen sammeln. FFG Nov. 2017: Drittmittel oder private Mittel organisieren. GVZ und kantonale Fachstelle FR sind hier aktiv und schauen, was allenfalls zu machen ist. Stehen lassen.
AGS Sep. 2017:
Ressourcen-, BAFU- oder KTI-Projekt einreichen durch die Gemüsebranche. Synergien mit dem überregionalen Warndienst können ausgenutzt werden.
21-29 neu L Allg. Gemüse Viren im Freiland-Monitoring F Besseres Monitoring: wann und wie müssen Blattläuse bekämpft werden? z.B. bei Karotten (Vergilbungen). Thema ist für Bio noch nicht so relevant, könnte aber wichtiger werden. AGS Sep. 2020: Monitoring auf Vektoren wurde von AGS aufgebaut und nun an die zuständigen Fachstellen in den einzelnen Regionen übertragen. Die Virustestungen werden von den Virologen von AGS durchgeführt.
18-15 bisher L C. Verbree
AGS
Allg. Gemüse Optimale Qualität von Frischgemüse in der Absatzkette (Nach-Ernte) N Frischgemüse ist schnell verderbliche Ware und sollte nach der Ernte möglichst schnell (innerhalb ein bis zwei Tagen) dem Konsumenten in bestmöglicher Qualität zum Kauf und Konsum angeboten werden. Die Qualität des Produkts sollte bis zur Konsumation erhalten bleiben. Produktabgrenzung: als Frischgemüse sind alle Produktformen von Gemüsearten gemeint, welche direkt nach der Ernte gerüstet, gewaschen und eventuell verpackt zum sofortigen Konsum angeboten werden. Sie sind aber nicht küchen-oder konsumfertig (=Convenience), wurden nicht gelagert (=Lagergemüse), oder verarbeitet (Verarbeitungsgemüse). z.B. Kopfsalat im Beutel oder Kohlrabi offen. Problematik: Für Frischgemüse verlangt der Einzelhandel, von Produzenten eine Qualitätsgarantie von einigen Tagen nach Anlieferung. Zudem ist in Frischgemüse der Verteilzyklus (heute angeliefert, liegt morgen bereits im Verkaufsregal) sehr kurz, was bedeutet, dass die Produktion auch einige Tage für die Qualität in der Warenauslage verantwortlich ist. Dabei haben die Produzenten keinen Einfluss auf die Konditionen am Verkaufspunkt. Man kann sich nur auf seine Produktionsprozesse (von Ernte bis Anlieferung) verlassen. Mögliches Vorgehen: Eine Studie und/oder Versuche sollten aufzeigen, welche Strategien, Methoden und Mittel die bestmögliche Qualität von Frischgemüse für den Konsumenten sicherstellen kann. Als erste Produktgruppe könnten Salate und/oder Tomaten vorgesehen werden. Lösungen (Informationen, Beratung etc.) müssen nachhaltig und wirtschaftlich verantwortlich sein. AGS Sep. 2020: Welches sind die wichtigsten Schlussfolgerungen aus diesen mehrjährigen Studien?
FFG Nov. 2019: Cees Verbree hat über den Ablauf informiert. Resultate werden publiziert. Läuft im 2019 weiter.
AGS Sep. 2019:
Cees hat erneut verschiedene Untersuchungen durchgeführt, unter anderem Haltbarkeitsstudien mit Salaten, die von der ExtG mit unterschiedlichen Blattdüngern behandelt worden sind.
FFG Nov. 2018:
Versuchsergebnisse durch Cees Verbree, Agroscope und Betriebe Beerstecher und Käser bearbeitet. Prüfverfahren nochmals durchführen. Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Im Rahmen von Anbauversuchen wurden bei Eichblattsalaten verschiedene Kulturmassnahmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die Ertrags- und Qualitätsbildung (Schwergewicht Haltbarkeit) untersucht: Anbau auf Mulchfolie, langjähriger Komposteinsatz, Anwendung von Antagonisten, unterschiedliche N-Düngung. Dabei war von vornherein auffällig, dass der wiederholte Einsatz von Kompost die Kulturentwicklung stark förderte. C. Verbree hat Untersuchungen zur Haltbarkeit der geernteten Salatköpfe durchgeführt. C. Verbree und S. Gabioud, die die pysiologischen Aspekte bearbeitet, tauschten miteinander Daten aus.
FFG Nov. 2017:
Salat und Tomaten könnten im Rahmen der Erhaltung der Nacherntequalität bearbeitet werden. Die Erhaltung der pflanzliche Konsistenz über die Düngung ist allenfalls zu erforschen. Was kann die Produktion machen, dass die Produkte am POS besser halten? Problematik in einer Gruppe einmal genauer diskutieren. Cees Verbree übernimmt den Lead und diskutiert mit Agroscope und Produzenten das Problem noch genauer aus.
AGS Sep. 2017:
Betroffene zu bearbeitende Kulturen sind zu nominieren und priorisieren. Durchleuchtung von phytopathologischen und physiologischen Aspekten.
20-16 bisher L Gemüse allgemein Hygiene und Konservierungsqualität für Lagergemüse N In Kühlzellen stellt die Desinfektion der Zerstäuber eine grössere Schwierigkeit dar. Die Problemstellung ist : Wie die Übertragung von Saison zu Saison der für verschiedene Fäulniskrankheiten bei Lagergemüse zuständigen Keime verhindern? Die Firma sterilAir AG schlägt eine Lösung vor: die ökologische Sterilisation der Zerstäuber mit dem ET-Modul von sterilAir. Diese Möglichkeit wäre interessant zu testen. Agroscope besitzt die erforderlichen Einrichtungen. AGS Sep. 2020: Gibt es bereits Resultate aus den in Conthey durchgeführten Untersuchungen?
FFG Nov. 2019: Stehen lassen. Das Problem sollte jedoch auf die Kultur spezifiziert werden oder auf die Frage welche Mittel im Kühlraum wirken/möglich sind. Priorisierung auf 1.9 ändern. AGS Conthey sollte dies bearbeiten.
AGS Sep. 2019:
Lagerraumhygiene: Könnte diese Anfrage in Conthey bearbeitet werden?
13-12 bisher L fenaco, AGS
Lagergemüse (Karotten…) Nachernte-Lagerung, Lager-Qualität N Grosse Ausfälle und damit hohe finanziellen Verluste sind die Folge der schlechten Konservierung der in Kühlzellen aufbewahrten Wintergemüse. Biologische Analysen der Luft, der Oberflächen und der Gemüse weisen auf die Anwesenheit von verschiedenen Schimmelpilzen in grossen Mengen, unter anderen Stemphylium radicinum, Alternaria sp., Penicillium sp.
Grosse organische Lasten (Erde…) und elektrische Anlagen, die eine Hochdruckspülung nicht vertragen, machen die Desinfektion der Aufbewahrungslokale schwierig.
Aufbewahrungstechnik und -bedingungen in den Kühlanlagen verbessern.
AGS Sep. 2020: Dieses Drittmittelprojekt kann im Frühjahr 2021 abgeschlossen werden. Dann können Gesamtschlussfolgerungen gemacht werden und in Absprache mit fenaco so weit wie möglich der Gemüsebranche kommuniziert werden.
FFG Nov. 2019: Läuft noch bis Ende 2019 weiter. Viele neue Krankheiten und ihre Symptome wurden dazu erkannt. Infos können noch nicht vollständig kommuniziert werden. Versuche werden der ganzen Branche etwas bringen. Schlussbericht wird wohl allen zugänglich sein. Erfahrungsbericht über den Ablauf mit Drittmittelprojekte wäre interessant für die Branche.
AGS Sep. 2019:
Das fenaco-AGS-Projekt läuft voraussichtlich noch bis Ende 2020.
FFG Nov. 2018:
Drittmittelprojekt fenaco läuft hier. Läuft auch noch im 2019. Verschiedenste Pathogenen konnten im Labor Agroscope einmal konkret diagnostiziert werden. Viele Neuheiten konnte hier aufgezeigt werden. Stehen lassen.
AGS Sep. 2018:
Im Rahmen eines fenaco-AGS-Drittmittelprojektes wird unter anderem die Problematik von Lagerkrankheiten bei Karotten durchleuchtet. Darüber hinaus sind keine konkreten Probleme bei klassischen Lagergemüsearten an AGS herangetragen worden. FFG Nov. 2017: Cees Verbree und allenfalls Melanie Martens sammeln im Rahmen einer Arbeitsgruppe die zu klärenden Probleme.
AGS Sep. 2017:
Problemkulturen sind zu definieren.
FFG 2016:
Desinfektion der Lager-/Kühlräume/Gebinde ist hier die konkrete Problemstellung. Sekretariat FFG nimmt sich dieser Fragestellung an.
AGS Sept. 2016:
Die vor Jahren konstituierte AG sollte aktiv werden und die Problemgemüsearten definieren.
Kommentare 2012-2015 gelöscht.
21-33 neu U Allg. Gemüse abbaubare Mulchfolie A Beurteilung der Nachhaltigkeit von abbaubaren Mulchfolien (Plastikreduktion)